Fußmatten – Schmutzfänger für Eingang und Flur

Fußmatten fangen Schmutz, Feuchtigkeit und Staub direkt am Eingang ab und schützen den Bodenbelag im Inneren. Kokosmatten, Schmutzfangmatten und Gummimatten decken unterschiedliche Anforderungen ab – von der dekorativen Türmatte bis zum strapazierfähigen Industriemodell.

Welche Fußmatte eignet sich für welchen Einsatzort?

Mattentyp

Material

Einsatzbereich

Kokosmatte

Kokosfaser, Unterseite PVC/Gummi

Haustür, überdachter Eingang

Schmutzfangmatte

Polypropylen oder Polyamid

Flur, Eingangsbereich innen

Gummimatte

Naturkautschuk oder SBR-Gummi

Außenbereich, Gewerbe, Stall

Bürstenmatte

Stahldraht oder Kunststoffborsten

Haustür, stark verschmutzte Schuhe

Designmatte

Nylon mit Druck oder Webung

Wohneingang, dekorativ

Kokosmatten sind der Klassiker für den Außenbereich: Die groben Naturfasern schaben Schmutz und Feuchtigkeit effektiv von den Schuhsohlen. Eine PVC- oder Gummirückseite verhindert das Verrutschen auf glatten Untergründen. Kokosfasern sind biologisch abbaubar, halten aber im Freien nur zwei bis drei Jahre, bevor sie spröde werden. Für Bereiche mit starker Beanspruchung und stehendem Wasser eignen sich Gummimatten besser, da sie wasserabweisend und extrem belastbar sind.

Wie groß sollte eine Fußmatte sein?

Die Faustregel lautet: Die Matte sollte mindestens so breit sein wie die Tür und 60 bis 80 Zentimeter tief. Bei einer Standardhaustür von 100 Zentimetern Breite ist eine Matte mit 100 × 60 Zentimetern das Minimum. Für Mehrfamilienhäuser oder gewerbliche Eingänge empfehlen sich Lauflängen ab 120 Zentimetern, damit auch bei schnellem Durchlaufen genug Schritte auf der Matte landen.

Einbaurahmen aus Aluminium oder Edelstahl fassen die Matte bündig in den Boden ein und verhindern Stolperkanten. Im Außenbereich schützen wetterfeste Outdoorteppiche größere Flächen auf Terrasse und Balkon vor Verschmutzung.

Tipp: Waschbare Schmutzfangmatten aus Polyamid lassen sich bei 30 bis 60 °C in der Waschmaschine reinigen. Ideal für Haushalte mit Haustieren oder Kindern.

Wie reinigt man Fußmatten richtig?

Kokosmatten ausklopfen und mit einer harten Bürste absaugen – niemals in die Waschmaschine geben, da die Naturfaser aufquillt. Gummimatten mit dem Gartenschlauch abspritzen und trocknen lassen. Schmutzfangmatten aus Synthetik sind maschinenwaschbar bei 30 bis 60 °C. Nach dem Waschen flach trocknen lassen, nicht in den Trockner geben. Bei Matten mit Gummirückseite die Unterseite regelmäßig auf Schimmelbildung prüfen, besonders auf mineralischen Untergründen wie Fliesen.

Küchenläufer mit rutschfester Unterseite schützen den Boden auch in der Küche vor Spritzern und Abrieb.