Was ist Resysta und warum eignet es sich ideal als Fassadenverkleidung?

Resysta ist ein Hybridwerkstoff aus ca. 60 % Reishülsen, 22 % Steinsalz und 18 % Mineralöl. Das Material sieht aus wie Tropenholz, fühlt sich an wie Holz, ist aber zu 100 % frei von Holzfasern. Dadurch quillt Resysta nicht, splittert nicht und ist resistent gegen Pilzbefall, Insekten und UV-Strahlung. Eine Resysta-Fassade behält ihre Farbe und Form über Jahrzehnte ohne Pflegeanstrich.

Welche Vorteile bietet Resysta gegenüber Holz und WPC?

Eigenschaft

Resysta

WPC

Holz (Lärche)

Rohstoff

Reishülsen (nachwachsend)

Holzfasern + Kunststoff

Massivholz

Wasseraufnahme

< 1 %

1–3 %

15–30 %

Splitterbildung

keine

keine

möglich

Farbstabilität

sehr hoch (durchgefärbt)

hoch (Oberfläche)

gering (vergraut)

Recyclebar

ja (vollständig)

teilweise

ja

Die extrem geringe Wasseraufnahme von unter einem Prozent macht Resysta immun gegen Quellen, Schwinden und Frostschäden. Anders als Holz benötigt Resysta keine Holzschutzbehandlung, kein Ölen und kein Lasieren. Die Profile sind durchgefärbt, sodass Kratzer optisch kaum auffallen. WPC-Fassaden bieten eine ähnlich pflegeleichte Alternative, bestehen jedoch aus einem Holz-Kunststoff-Gemisch mit höherer Wasseraufnahme.

Einsatzbereiche und Gestaltung

Resysta-Profile gibt es als Rhombusleisten, Rundprofile und glatte Paneele. Farblich reicht das Spektrum von hellem Honigton über Grau bis Anthrazit. Neben der Fassade eignet sich Resysta auch für Balkonverkleidungen, Sichtschutz-elemente und Terrassendielen. Das Material ist in der Brandschutzklasse B1 (schwer entflammbar) eingestuft und damit auch für mehrgeschossige Gebäude geeignet.

Montage und Befestigung

Resysta-Fassadenprofile werden auf einer Unterkonstruktion aus Aluminium oder Resysta-Kanthölzern verschraubt. Die hinterlüftete Montage (Luftspalt 20 mm) ist auch hier Standard. Edelstahlschrauben mit Torx-Kopf verhindern Korrosion. Alle Fassadenoptionen im Überblick findest du unter Fassadenverkleidung