Kokosmatten – natürliche Schmutzfänger für den Eingangsbereich

Kokosmatten bestehen aus den Fasern der Kokosnussschale und zählen zu den robustesten Fußabtretern für den Außen- und Innenbereich. Die groben Naturfasern nehmen Schmutz, Sand und Feuchtigkeit zuverlässig auf und geben sie beim Ausklopfen wieder frei. Als nachwachsender Rohstoff sind Kokosmatten vollständig biologisch abbaubar.

Welche Kokosmatte passt zu welchem Einsatzbereich?

Variante

Einsatzbereich

Besonderheit

Naturbraune Kokosmatte

Haustür, überdachter Eingang

Klassiker, dezente Optik, sehr strapazierfähig

Kokosmatte mit Gummiring

offener Außenbereich

rutschfest, drainiert Wasser durch die Öffnungen

Bedruckte Kokosmatte

Wohnungseingang, Flur

dekorativ, individuelle Motive möglich

Kokosmatte mit PVC-Rücken

Innentür, Diele

rutschhemmend auf glatten Böden

Die Faserhöhe entscheidet über die Schmutzaufnahme: Matten mit 17 Millimetern Florhöhe eignen sich für den normalen Hausgebrauch, während 24 Millimeter hohe Fasern auch groben Straßenschmutz und Splitt zuverlässig aufnehmen. Für Eingangstüren mit geringer Bodenfreiheit gibt es flache Varianten ab 10 Millimetern.

Wie pflegt man eine Kokosmatte?

Regelmäßiges Ausklopfen oder Absaugen genügt, um losen Schmutz zu entfernen. Bei stärkerer Verschmutzung die Matte mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge abreiben und anschließend vollständig trocknen lassen. Kokosmatten sind nicht für die Waschmaschine geeignet, da die Fasern bei längerem Wassereinwirken aufquellen und die Webstruktur sich lösen kann. Im Außenbereich hält eine Kokosmatte an einem überdachten Standort zwei bis vier Jahre, bei direkter Witterung etwa ein bis zwei Jahre.

Im gesamten Sortiment an Fußmatten stehen neben Kokosfaser auch Varianten aus Gummi, Kunststoff und synthetischer Faser zur Verfügung – jede mit eigenen Vorzügen hinsichtlich Haltbarkeit, Waschbarkeit und Design.

Sind Kokosmatten für Außenbereiche ohne Überdachung geeignet?

Grundsätzlich ja, allerdings verkürzt sich die Lebensdauer bei dauerhafter Nässe erheblich. Kokos ist eine Naturfaser, die bei anhaltender Feuchtigkeit zu Schimmelbildung neigen kann. Für vollständig ungeschützte Standorte sind Gummimatten die langlebigere Wahl, da sie weder verrotten noch von UV-Strahlung geschädigt werden.

Wer die natürliche Optik einer Kokosmatte im Freien schätzt, sollte ein Modell mit Gummiringeinlage wählen: Das Wasser läuft durch die Öffnungen ab und die Matte trocknet schneller. Besonders als Schmutzfangmatte für den Eingangsbereich bewährt sich die Kokosfaser durch ihre grobe Struktur, die selbst groben Straßenschmutz zuverlässig aufnimmt.