Schmutzfangmatten halten groben Schmutz, Feuchtigkeit und Streusand bereits im Eingangsbereich zurück, bevor sie in den Wohnraum getragen werden. Eine hochwertige Schmutzfangmatte reduziert den Reinigungsaufwand für den Bodenbelag erheblich und schont empfindliche Oberflächen wie Parkett, Vinyl oder Laminat.
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Typ |
Material |
Einsatzort |
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Bürstenmatte |
Kokosfaser, Gummi |
Außenbereich, direkt vor der Tür |
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Textil-Schmutzfangmatte |
Polyamid, Polypropylen |
Innenbereich, Flur, Eingang |
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Alu-Matte (Profi) |
Aluminium-Profil + Textileinlagen |
gewerblich, stark frequentiert |
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Fußmatte (dekorativ) |
Kokos, Synthetik |
Wohnbereich, optischer Akzent |
Im Privathaushalt ist die Kombination aus einer Bürstenmatte außen und einer Textil-Schmutzfangmatte innen am wirkungsvollsten. Die Bürstenmatte streift groben Schmutz und Steine von den Schuhsohlen, die Textilmatte nimmt Restfeuchtigkeit und feinen Staub auf.
Teppiche und Matten in verschiedenen Größen und Farben ergänzen den Eingangsbereich optisch und funktional.
Größe: Die Matte sollte breit genug sein, dass beide Füße darauf Platz finden – mindestens 60 × 90 cm für Hauseingänge, 90 × 120 cm für stark frequentierte Bereiche. Dicke: 6 bis 10 mm für Privatbereiche, bis 20 mm für gewerbliche Eingänge. Rutschfestigkeit: Eine gummierte Unterseite verhindert Verrutschen auf glatten Böden.
Farblich dunkle Matten in Anthrazit oder Braun kaschieren Verschmutzungen zwischen den Reinigungsintervallen besser als helle Farbtöne. Textil-Schmutzfangmatten lassen sich in der Waschmaschine bei 30 bis 40 °C reinigen – ein entscheidender Vorteil gegenüber Kokos- und Gummimatten.
Tipp: Eine Schmutzfangmatte im Eingangsbereich verlängert die Pflegeintervalle des Bodenbelags erheblich. Besonders empfindliche Böden wie geöltes Parkett und helles Vinyl profitieren davon, dass Sandkörner und Steinchen gar nicht erst auf die Nutzfläche gelangen.
Textilmatten regelmäßig absaugen und alle 2 bis 4 Wochen in der Waschmaschine waschen. Bürstenmatten ausklopfen und bei Bedarf mit dem Gartenschlauch abspritzen. Aluminium-Profimatten werden ausgehoben, die Textileinlagen herausgezogen und separat gewaschen.
Stark verschmutzte Matten über Nacht in lauwarmem Wasser mit einem milden Allzweckreiniger einweichen. Auf Bleichmittel verzichten, da sie die Farbe ausbleichen und Gummirücken angreifen können. Fußmatten aus Naturfasern wie Kokos sollten nur trocken gereinigt werden, da Wasser die Fasern aufquellen lässt.
Empfindliche Böden wie Vinylboden und Laminat zeigen Kratzer durch eingeschleppten Sand besonders deutlich – eine gute Schmutzfangmatte ist hier die beste Prävention.
Faustregel: Eine Schmutzfangmatte sollte mindestens so breit sein wie die Eingangstür (ca. 80–90 cm) und mindestens 60–70 cm tief. Größere Matten ab 90 × 120 cm bieten deutlich mehr Schutzfläche und sind für Hauseingänge mit hohem Besucheraufkommen empfehlenswert.
Für den Außeneinsatz sind Matten aus Kokos, Sisal, Hart-PVC oder Gummi am besten geeignet – sie sind wetterfest, UV-beständig und nehmen kein Wasser auf. Kokosmatten schaben groben Schmutz sehr effektiv ab, sind aber nicht für dauerhaft nasse Bereiche geeignet.
Matten mit aggressiver Gummi- oder PVC-Unterseite können auf Parkett und Laminat Verfärbungen hinterlassen. Für Holzböden sind Matten mit Filz- oder Naturfaserunterlage zu bevorzugen. Außerdem sollte die Matte regelmäßig angehoben und der darunter liegende Boden gereinigt werden.
Kokos- und Gummimatten werden ausgeschüttelt, abgeklopft und mit einem Schlauch abgespritzt. Textile Innenmatten lassen sich meist bei 40 °C in der Waschmaschine reinigen. Nach der Wäsche an der Luft trocknen lassen – Trockner kann die Florfasern beschädigen und die Antirutsch-Beschichtung ablösen.
Ja – viele Hersteller bieten Schmutzfangmatten als Meterware an, die auf das gewünschte Maß zugeschnitten wird. Das ist besonders praktisch für breite Eingangsbereiche, Hausflure oder gewerbliche Eingänge mit nicht-standardisierten Abmessungen.