Vordächer kaufen – Eingangsschutz aus Holz und Metall

Ein Vordach über dem Hauseingang schützt vor Regen und Schnee, wertet die Fassade auf und gibt dem Eingangsbereich eine klare Struktur. Ob klassisch aus Holz mit Satteldach oder modern als freitragendes Aluminium-Pultdach: Das richtige Vordach macht den ersten Eindruck deines Hauses deutlich besser.

Welche Typen von Vordächern gibt es?

Vordächer unterscheiden sich nach Konstruktion und Material:

•  Holzvordach mit Satteldach: klassisch, passt zu Altbauten und Landhäusern, braucht Pflege

•  Holzvordach als Pultdach: schlicht und modern, ein Dachflächengefälle, einfacher Aufbau

•  Metallvordach aus Edelstahl oder Aluminium: freitragend, modern, wartungsfrei, für zeitgemäße Häuser

•  Vordach mit Polycarbonat-Platte: lässt Licht durch, leicht, günstig, für kompakte Eingänge

•  Vordach mit Glas: hochwertige Optik, klar oder satiniert, für repräsentative Eingänge

Welche Breite und Tiefe brauche ich?

Die Breite des Vordachs sollte mindestens so groß sein wie die Türbreite zuzüglich je 30 Zentimetern auf jeder Seite. Das ergibt für eine Standardtür von 90 Zentimetern Breite eine Mindestbreite von 150 Zentimetern. Für einen bequemen Aufenthalt vor der Tür, etwa um nach dem Schlüssel zu suchen oder den Schirm aufzuspannen, sind 180 bis 220 Zentimeter optimal. Die Tiefe sollte mindestens 90 Zentimeter betragen, damit man unter dem Vordach steht, ohne nass zu werden.

Tipp: Befestige das Vordach nur an der tragenden Wand, nicht an Verkleidungen oder Wärmedämmverbundsystemen (WDVS). Diese können das Gewicht nicht tragen und es kann zu Schäden an der Fassade kommen. Im Zweifelsfall einen Fachmann zur Montage hinzuziehen.

Welches Material passt zu welchem Hausstil?

Beim Vordach gilt wie beim Zaun: Es sollte zum Gesamtbild des Hauses passen. Für traditionelle Häuser mit Klinkerfassade oder Holzfassade sind Holzvordächer mit Balkenstruktur und geneigtem Dach die erste Wahl. Für Neubauten und modernisierte Häuser mit Putzfassade wirken freitragende Metallvordächer aus Edelstahl oder Aluminium deutlich zeitgemäßer. Für Häuser mit Holzfenstern und -türen ergänzt ein Holzvordach die Gesamtoptik perfekt.

Montage und Befestigung

Die Befestigung des Vordachs an der Hauswand ist der sicherheitskritische Teil des Aufbaus. Die Wandhalterungen müssen in die tragende Wand (Mauerwerk oder Stahlbeton) eingedübelt werden, nicht nur in Verkleidungen oder Dämmschichten. Die Dübelgröße und Tragfähigkeit richten sich nach dem Gewicht des Vordachs und der zu erwartenden Schnee- und Windlast. Eine Wasserwaage ist beim Ausrichten unverzichtbar, da ein schiefer Vordach das Regenwasser nicht korrekt ableitet.

Pflege je nach Material

Holzvordächer benötigen alle 5 bis 7 Jahre eine neue Holzschutzbehandlung. Prüfe vorher die Holzoberflächen auf Schäden und fülle eventuelle Risse mit einem Holzspachtel auf, bevor du neu ölt oder lackierst. Metallvordächer aus Edelstahl oder Aluminium sind wartungsfrei, außer einer gelegentlichen Reinigung mit klarem Wasser. Polycarbonat-Platten einmal im Jahr mit einem weichen Schwamm und klarem Wasser abwischen.