Ein Fußboden schützt den Innenraum deines Gartenhauses vor aufsteigender Feuchtigkeit, Kälte und Ungeziefer. Ohne Bodenbelag steht das Gartenhaus direkt auf dem Fundament, was bei Holzfundamenten schnell zu Staunässe und Schimmelbildung führen kann. Gartenhaus-Fußbodenpakete sind passgenau auf die Grundfläche deines Modells zugeschnitten und lassen sich in weniger als einer Stunde einlegen.
Unsere Fußbodenpakete von KARIBU und WOODTEX bestehen aus 16-mm-starken, imprägnierten Nut-und-Feder-Brettern. Die Bretter werden einfach auf die Bodenbalken gelegt und ineinandergesteckt. Eine Verschraubung ist bei den meisten Modellen nicht notwendig.
Fußbodenpakete sind modellspezifisch. Die Abmessungen (z. B. 1,5 m², 4 m² oder 18 m²) entsprechen exakt der Innenfläche des jeweiligen Gartenhauses. Achte beim Kauf auf die Modellbezeichnung deines Gartenhauses, z. B. KARIBU Askola, Cubino oder Carlton. So stellst du sicher, dass die Bretter ohne Zuschnitt passen.
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Nut-und-Feder-Paket |
Imprägniertes Nadelholz |
16 mm |
Modellspezifisch passend (KARIBU, WOODTEX) |
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Massivholzplatte |
Kiefer / Fichte |
18–22 mm |
Hohe Druckfestigkeit, für schwere Geräte |
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OSB-Platte |
Kunstharzverpresste Holzspäne |
18 mm |
Günstig, wasserfest verleimte Ausführung empfohlen |
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WPC-Bodendielen |
Holz-Kunststoff-Verbund |
24–28 mm |
Wartungsfrei, feuchtigkeitsresistent, besonders robust |
Fundament vorbereiten: Das Fundament muss eben und trocken sein. Lege eine PE-Folie als Feuchtigkeitssperre unter die Bodenbalken.
Bodenbalken ausrichten: Die Balken liegen quer zur Türöffnung. Prüfe mit einer Wasserwaage, ob sie waagerecht ausgerichtet sind.
Bretter einlegen: Beginne an der Rückwand und arbeite dich zur Tür vor. Nut-und-Feder-Verbindung ineinanderschieben, fertig.
Viele Gartenhäuser werden ohne Fußboden geliefert – der Boden gehört nicht zum Standardlieferumfang. Ein passender Fußboden schützt das Innere vor Bodenfeuchtigkeit, bietet Trittsicherheit und wertet das Gartenhaus optisch auf. Ohne Boden liegt das Gartenhaus direkt auf dem Fundament.
Der Fußboden muss zum Sockelmaß deines Gartenhauses passen. Achte dabei auf die exakten Maßangaben und – falls angegeben – auf die Serienbezeichnung (z. B. Carlton 3, Askola 2). Viele Böden sind serienspezifisch gefertigt und lassen sich nicht ohne Anpassung in andere Modelle einbauen.
Naturbelassene Böden sind unbehandelt und benötigen nach dem Einbau eine Holzschutzbehandlung, um dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt zu sein. KDI-behandelte Böden (kesseldruckimprägniert) sind bereits werkseitig imprägniert und widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit – ideal für dauerhaft feuchte Bodenbedingungen.
Im Sortiment findest du Fußböden mit 16 mm, 17 mm, 18 mm und 19 mm Stärke. Für normale Nutzung (Gartengeräte, Gartenmöbel) reichen 16 mm Massivholz aus. Planst du schwere Geräte oder intensive Belastung, empfehlen sich 18–19 mm starke Bretter für mehr Stabilität.
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab. Bei vielen KARIBU-Böden sind KDI-Unterlegerhölzer (40 x 60 mm) bereits inklusive. Die WOODTEX-Fußbodenpakete enthalten ebenfalls Unterlegholz. Prüfe vor dem Kauf die Produktbeschreibung – dort findest du den genauen Lieferumfang.
Ja, die Montage ist für Heimwerker geeignet. Die Bodenbretter werden auf die mitgelieferte Unterkonstruktion aufgelegt und je nach Modell verschraubt oder gesteckt. Bei manchen Ausführungen müssen die Bretter auf das genaue Innenmaß zugesägt werden – eine Kreissäge ist dann hilfreich.
Die meisten Fußböden bestehen aus Fichte – einem leichten, gut verarbeitbaren Nadelholz, das im Innenbereich und bei richtiger Behandlung langlebig ist. Fichte eignet sich gut für Gartenhäuser, da sie wenig Eigengewicht hat und sich einfach montieren lässt.