Mit Gartenhausanbauten erweiterst du dein bestehendes Gartenhaus einfach und kostengünstig: Pultdach-Anbauten, Carports, Überdachungen und Vordächer schaffen zusätzlichen Stauraum, Unterstellplätze und überdachte Aufenthaltsbereiche.
Gartenhausanbauten sind Erweiterungsmodule, die an ein bestehendes Gartenhaus angebaut werden. Sie erhöhen die nutzbare Fläche ohne einen kompletten Neubau. Typische Anbauten sind Pultdacherweiterungen, Vordächer, Anbauschuppen oder Carport-Elemente.
Anbauten aus Holz werden in der Regel passend zum Hauptgebäude in derselben Bauart angeboten. Damit bleibt das optische Gesamtbild harmonisch, und die Befestigung an der Bestandskonstruktion ist problemlos möglich.
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Anbautyp |
Verwendung |
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Pultdach-Anbau |
Seitliche Erweiterung des Gartenhauses |
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Vordach/Überdachung |
Überdachter Eingangsbereich, Schutz vor Regen |
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Carport-Anbau |
Unterstellplatz für Auto, Motorrad, Gartengeräte |
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Gerätebox |
Kleiner Zusatzstauraum seitlich angebaut |
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Terrassenüberdachung |
Freistehend oder am Gartenhaus angebaut |
Der Anbau muss zur Konstruktion des Bestandsgebäudes passen. Wandhöhe, Dachneigung und Bauart (Elementbau oder Blockbohle) müssen mit dem Anbau kompatibel sein.
Kompatibilität mit bestehender Wandhöhe und Dachform prüfen
Statik des Bestandsgebäudes für zusätzliche Lasten prüfen lassen
Wasserabfluss planen: Dachneigung mindestens 5 Grad für Regenabfluss
Holzschutz: Anbauten aus unbehandeltem Holz benötigen nach dem Aufbau sofortige Imprägnierung
Baugenehmigung bei erheblicher Flächenerweiterung prüfen
Nicht jeder Anbau ist für jedes Modell geeignet. Entscheidend sind die Wandhöhe des Bestandsgebäudes, die Bauart (Elementbau oder Blockbohle) und die Wandstärke. Herstellerspezifische Anbauten sind meistens exakt auf die passenden Modelle abgestimmt. Universelle Anbauten bieten mehr Flexibilität, erfordern aber mehr handwerkliches Geschick beim Anpassen.
Das hängt von der Gesamtgröße des Gebäudes nach dem Anbau ab. In vielen Bundesländern gilt die Genehmigungsfreiheit bis zu einer bestimmten Grundfläche (10–30 m²). Wird diese durch den Anbau überschritten, ist eine Baugenehmigung erforderlich. Im Zweifel lohnt sich eine kurze Anfrage beim Bauordnungsamt.
Die Befestigung erfolgt in der Regel über Verbindungswinkel, Schrauben und Dichtelement. Die Anleitung des Herstellers gibt genaue Montageschritte vor. Wichtig: Der Übergang zwischen Anbaudach und Bestandswand muss wasserdicht abgedichtet werden, zum Beispiel mit Anschlussblech und Dichtungsband.
Holzanbauten passen optisch am besten zu klassischen Gartenhäusern. Für Carports und reine Überdachungen sind auch Stahl- und Aluminiumbausätze eine Option – sie sind pflegeleichter und widerstandsfähiger gegen Witterung als Holz. Für naturnahe Gärten sind Holzanbauten aber die stimmigere Wahl.
Ja – die meisten Anbauten sind schraubverbunden und lassen sich ohne Beschädigungen wieder demontieren. Das ist besonders beim Umzug oder beim Austausch des Hauptgebäudes praktisch. Abdichtungen und Verbindungsblech müssen beim Rückbau sorgfältig entfernt werden, um das Hauptgebäude nicht zu beschädigen.