Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft im Gartenhaus auf die kältere Innenseite des Metalldachs trifft. Bei Hybridgartenhäusern mit Stahlblech-Dachelementen ist dieses Problem besonders verbreitet: Tropfen sammeln sich an der Decke und fallen auf Möbel, Werkzeug oder den Fußboden. Ein selbstklebendes Antikondensvlies verhindert genau das.
Das Vlies wird direkt auf die Innenseite der Dachpaneele geklebt. Die textile Oberfläche nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie langsam an die Raumluft ab, anstatt Tropfen zu bilden.
Zur Innenausstattung eines Gartenhauses gehören alle Produkte, die den Innenraum nutzbar und angenehm machen: Wandregale und Hängehaken für die Werkzeugorganisation, Fußbodenbeläge für ein trockenes und sauberes Raumklima sowie Dämmplatten für eine ganzjährige Nutzbarkeit.
Auch einfache Maßnahmen wie ein Kunststoffboden statt nackter Holzschalung heben die Nutzungsqualität erheblich. Gartenhäuser ab 44 mm Wandstärke können mit Mineralwolledämmung nachgerüstet werden, um Frost und Feuchtigkeit fernzuhalten.
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Ausstattungselement |
Vorteil |
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Wandregale / Steckregale |
Ordnung, Stauraum, Werkzeugaufhängung |
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Haken, Lochbleche, Haltesysteme |
Flexibles Aufhängen von Gartengeräten |
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Bodenbelag (Kunststoff / Holz) |
Sauber, trocken, komfortables Gehen |
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Dämmplatten (Mineral- oder Steinwolle) |
Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz |
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Innenverkleidung (OSB, Nut-Feder) |
Abschluss der Dämmung, optische Aufwertung |
Oberfläche reinigen: Die Innenseite der Dachplatten muss trocken, staub- und fettfrei sein, damit der Kleber hält.
Vlies zuschneiden: Schneide das Vlies mit einer Schere auf die Maße der einzelnen Dachpaneele zu. Plane 1 bis 2 cm Überstand an den Rändern ein.
Schutzfolie abziehen und aufkleben: Setze das Vlies an einer Kante an und drücke es blasenfrei von einer Seite zur anderen fest.
Das Antikondensvlies ist speziell für Hybridgartenhäuser mit Metall-Dachelementen konzipiert. Bei reinen Holzgartenhäusern mit Massivholz-Dachschalung und Bitumeneindeckung tritt das Kondensationsproblem in der Regel nicht auf, da Holz Feuchtigkeit natürlich reguliert.
Im Gartenhaus bewähren sich Kunststoffklickböden (Vinyl oder PP) besonders gut: Sie sind feuchtigkeitsbeständig, einfach zu reinigen und lassen sich ohne Kleber verlegen und wieder entfernen. Auch OSB-Platten oder Gummischichten auf der Holzschalung sind günstige Optionen für reine Geräteschuppen.
Zur Innendämmung werden Holzlatten als Unterkonstruktion zwischen die Wandbohlen geschraubt, dann Mineralwolle oder Styroporplatten eingelegt und mit OSB oder Nut-Feder-Brettern abgeschlossen. Wichtig: Eine Dampfbremsfolie vor der Innendämmung schützt die Dämmung vor Kondenswasser aus dem Innenraum.
Ja – mit einem Außenstromkabel (NYY-J im Schutzrohr) kann das Gartenhaus an das Hausnetz angeschlossen werden. Die Installation selbst muss von einem Elektriker durchgeführt werden. Im Gartenhaus selbst sind IP44-Steckdosen für Feuchtraumschutz zu verwenden. Lass eine Schutzschalteranlage (FI-Schalter) einbauen.
Lochblechtafeln mit passenden Haken sind besonders flexibel: Harken, Schaufeln und Gartenscheren lassen sich schnell umhängen. Steckregalsysteme aus Metall oder Holz bieten viel Tragkraft für Töpfe, Erde und schwere Werkzeugkisten. Vertikale Halter für Gartengeräte mit langem Stiel sparen besonders viel Bodenfläche.
Für ein reines Gerätehaus ist Dämmung meist nicht notwendig. Für ein Gartenhaus, das als Werkstatt, Hobbyraum oder für Pflanzenüberwinterung genutzt wird, ist eine Dämmung ab 28 mm Wandstärke sinnvoll und amortisiert sich schnell durch günstigere Heizkosten und den besseren Schutz der gelagerten Gegenstände.