Gartenbox & Aufbewahrung – Ordnung auf der Terrasse

Eine wetterfeste Gartenbox hält deine Terrasse aufgeräumt: Kissen, Gartengeräte, Spielzeug oder Grillzubehör verstaust du sicher vor Regen, UV-Strahlung und Frost – ohne Kellertreppe oder Gartenhaus.

Einsatzmöglichkeiten für Gartenboxen

Eine Gartenbox ist vielseitiger als sie auf den ersten Blick wirkt. Je nach Größe und Material lässt sie sich für sehr unterschiedliche Lagerzwecke nutzen und gleichzeitig als Sitzbank verwenden.

Inhalt

Empfohlene Größe

Material

Gartenkissen und Auflagen

ab 150 Liter

WPC oder Holz

Gartengeräte (klein)

100–200 Liter

Holz oder Kunststoff

Brennholz und Anzünder

ab 250 Liter

Holz mit Belüftung

Spielzeug, Bälle

150–300 Liter

WPC oder Kunststoff

 

Holzboxen – natürlich und dekorativ

Gartenboxen aus Holz fügen sich harmonisch in jeden Garten ein und lassen sich nach Wunsch streichen oder lasieren. Fichtenholz und Kiefernholz sind die gängigsten Materialien – sie benötigen jedoch regelmäßige Holzschutzbehandlung.

Viele Holzboxen haben einen Klappdeckel, der als zusätzliche Sitzfläche nutzbar ist. Bei Modellen mit 400 mm Sitzhöhe ist der Deckel ergonomisch als Gartenbank verwendbar.

WPC-Boxen – pflegeleicht und wetterfest

WPC (Wood-Plastic-Composite) kombiniert Holzoptik mit Kunststoffeigenschaften. WPC-Gartenboxen sind resistent gegen Feuchtigkeit, Schimmel und UV-Strahlung und müssen nicht gestrichen oder imprägniert werden.

  • Kein Verformen, Quellen oder Reißen durch Witterungseinflüsse

  • Pflegeleicht – nur Abwischen mit feuchtem Tuch nötig

  • Viele Holzoptiken verfügbar: Teak, Nussbaum, Grau

  • Höhere Anfangsinvestition als Holzboxen, aber langfristig wirtschaftlich

 

Worauf beim Kauf achten?

Neben dem Volumen sind Wasserabflusslöcher im Boden ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Sie verhindern Staufeuchte bei Regenwasser, das durch den Deckelspalt eindringen kann.

Ein belüfteter Deckel ist beim Lagern von Holz oder feuchtem Werkzeug sinnvoll. Für Kissen hingegen sollte der Deckel möglichst dicht schließen, damit keine Feuchtigkeit eintreten kann.

Tipp: Wähle eine Gartenbox mit Belüftungsschlitzen – das verhindert Schimmelbildung bei feuchten oder nassen Kissen und Textilien.

Häufige Fragen zu Gerätboxen

Wie groß sollte eine Gartenbox für Gartenkissen sein?

Für ein Lounge-Set mit 4–6 Kissen benötigst du eine Box mit mindestens 200–250 Litern Fassungsvermögen. Outdoor-Sitzauflagen nehmen viel Volumen ein – lieber etwas größer kalkulieren als zu eng.

Muss ich eine Holzbox imprägnieren?

Ja, naturbelassene Holzboxen benötigen eine Schutzbehandlung mit Holzlasur oder Holzschutzfarbe. Ohne Behandlung vergraut das Holz und kann in feuchter Umgebung schimmeln oder faulen.

Kann ich eine Gerätebox als Sitzbank nutzen?

Viele Modelle sind ausdrücklich als kombinierte Sitz- und Aufbewahrungsbox konzipiert. Achte auf eine angegebene Traglast des Deckels von mindestens 100–150 kg für sichere Sitznutzung.

Sind Gartenboxen wasserdicht?

Die meisten Gartenboxen sind wasserresistent, aber nicht vollständig wasserdicht. Für empfindliche Inhalte wie Elektrowerkzeug empfiehlt sich eine zusätzliche Schutzlösung oder ein Modell mit umlaufender Gummidichtung am Deckel.

Was ist der Unterschied zwischen WPC und Kunststoff-Boxen?

WPC enthält ca. 50–70 % Holzanteile und wirkt dadurch natürlicher als reiner Kunststoff. Reine Kunststoffboxen sind günstiger und vollständig wetterfest, sehen aber weniger hochwertig aus. WPC ist die bevorzugte Wahl für repräsentative Terrassen.