Mit einem Frühbeet startest du deine Anzucht schon ab Februar – das verlängert die Gartensaison um bis zu 8 Wochen: Frühbeete schützen empfindliche Pflanzen vor Frost und schaffen ein wärmeres Mikroklima für schnelleres Wachstum.
Ein Kaltbeet nutzt nur die Sonnenenergie zur Erwärmung – ohne künstliche Heizung. Ein Frühbeet kann zusätzlich mit einem Heizkabel oder Heizmatte ausgestattet werden, um auch bei Frost über 0 °C zu bleiben. Für die meisten Hobbyanzuchten reicht ein einfaches Kaltbeet aus. Erst bei frühem Start im Januar oder Februar lohnt sich die Heizung für das Hochbeet.
• Ab Februar: Salat, Kohl, Sellerie vorziehen
• Ab März: Tomaten, Paprika, Auberginen
• Ganzjährig: Überwintern von Kräutern und empfindlichen Stauden
• Abdeckung: Glas (schwerer, besser wärmedämmend) oder Polycarbonat (leichter, bruchsicher)
Tipp: Lüfte das Frühbeet an sonnigen Tagen ab 10–12 °C – sonst drohen Überhitzung und Pilzkrankheiten durch Staunässe.
Holz-Frühbeete aus Lärche oder Kiefer speichern Wärme besser als Aluminium und wirken natürlicher im Gartenbild. Aluminium ist leichter, pflegeleichter und rostet nicht, gerade für Anlehn-Gewächshäuser eine gute Wahl. Für den dauerhaften Einsatz empfehlen wir Holz – aber mit einer Holzschutzlasur behandelt, damit das Frühbeet viele Saisons hält.