Ob Kräuter, Blumen, Obst oder Gemüse – im Hochbeet kannst du fast alles anpflanzen, was im Garten wächst. Die bequeme Arbeitshöhe schont Rücken und Gelenke. Und der größte Vorteil: Du benötigst keinen Garten – Hochbeete passen auch auf Terrasse oder Balkon. Ergänze dein Hochbeet ideal mit einem Gewächshaus für eine ganzjährige Gemüseversorgung.
Metall-Hochbeete überzeugen mit langer Lebensdauer, moderner Optik und Rostbeständigkeit – eine Kombination aus Funktionalität und Design.
Lärche ist pflegeleicht mit natürlichem Harzschutz. Kiefer ist günstiger, benötigt aber regelmäßige Imprägnierung. Beide sind stabil und langlebig.
WPC (Wood Plastic Composite) kombiniert Holzoptik mit Kunststoff-Robustheit: resistent gegen Feuchtigkeit, UV und Schädlinge – ideal für Balkon und Terrasse.
Rücken- und gelenkschonend: aufrecht im Stehen arbeiten
Flexibel: an beliebigen Orten aufstellbar
Weniger Unkraut und Schnecken: höhere Position erschwert den Zugang
Ertragreich: Schichtung wirkt als natürlicher Dünger
Früherer Start: das Beet wärmt sich schneller auf
Das Befüllen nach dem Schichtprinzip ist entscheidend für Ertrag und Drainage:
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Schicht (von unten) |
Material |
Stärke |
Funktion |
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1. Schicht |
Äste, Zweige, Reisig |
15–20 cm |
Drainage, Kompost entsteht |
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2. Schicht |
Gartenabfälle, Laub, Grasschnitt |
15–20 cm |
Nährstofflieferant |
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3. Schicht |
Kompost + Gartenerde (50/50) |
10–15 cm |
Nährstoffspeicher |
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4. Schicht (oben) |
Hochbeeterde oder Kübelpflanzenerde |
15–20 cm |
Pflanzschicht |
Noppenfolie anbringen: Vor dem Befüllen die Innenwände (besonders von Holz-Hochbeeten) mit Noppenfolie auskleiden – Noppenseite nach innen zeigen. Das verhindert direkten Bodenkontakt und verlängert die Lebensdauer des Holzes deutlich.
Die Kombination der Pflanzen ist entscheidend für Ertrag und Schädlingsresistenz:
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Pflanze |
Gute Nachbarn |
Schlechte Nachbarn |
Wann pflanzen |
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Tomaten |
Basilikum, Petersilie, Karotte |
Fenchel, Kohlrabi |
Mai (nach letztem Frost) |
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Gurken |
Salat, Dill, Bohnen |
Tomaten (andere Feuchtigkeit) |
Mitte Mai |
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Salat |
Fast alles, Radieschen, Zwiebeln |
Fenchel |
Feb–Aug (gestaffelt) |
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Kräuter (Basilikum) |
Tomaten, Paprika |
Salbei, Thymian (verdrängen) |
Ab April (frostfrei) |
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Erdbeeren |
Spinat, Knoblauch, Salat |
Kohl, Fenchel |
April–Mai |
Zu vermeiden im Hochbeet: Kürbis, Zucchini und Rhabarber – sie wuchern stark und verdrängen andere Pflanzen. Nicht für Hochbeete geeignet: Stangenbohnen und Rosenkohl (zu hoch, beschatten das Beet).
Fertige Hochbeet-Bausätze sind schnell aufgebaut und in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich. DIY-Projekte erlauben individuelle Maße. Für Einsteiger empfehlen sich Fertig-Hochbeete in Standardgrößen.
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Ideal sind Gemüse, Kräuter und Blumen, die nährstoffreichen Boden lieben: Salat, Kohlrabi, Spinat, Radieschen, Basilikum, Petersilie, Erdbeeren, Tomaten (ab Mai). Nicht geeignet: stark wuchernde Pflanzen wie Kürbis oder Zucchini.
Kälteverträgliche Pflanzen (Salat, Spinat) ab Februar/März. Wärmeliebende Kulturen (Tomaten, Gurken) ab Mitte Mai nach dem letzten Frost. Kräuter ab April. Durch gestaffelte Bepflanzung von Feb–Aug eine kontinuierliche Ernte erzielen.
Die oberste Schicht sollte aus Hochbeeterde oder Kübelpflanzenerde (mit Kompost gemischt) bestehen. Normale Gartenerde eignet sich bedingt – sie verdichtet sich schnell. Hochbeeterde ist nährstoffreicher, lockerer und hat einen besseren pH-Wert.
Noppenfolie (Noppen nach innen) schützt die Holzwände vor direktem Bodenkontakt und Feuchtigkeit. Das verlängert die Lebensdauer eines Holz-Hochbeets erheblich. Zusätzlich verhindert sie, dass Wühlmäuse von unten eindringen.
Mit Noppenfolie und regelmäßiger Holzpflege (Lasur, Imprägnierung alle 1–2 Jahre): 10–15 Jahre. Ohne Pflege und Schutz: 3–7 Jahre. WPC-Hochbeete halten 20+ Jahre ohne nennenswerte Pflege.