Resysta – das bessere Tropenholz?

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Holz ist natürlich und gemütlich, aber häufig auch mit einem hohen Pflegeaufwand verbunden. Dies gilt vor allem für Holz, das ständig Wind und Wetter ausgesetzt ist. Wenn du nicht auf die schöne Holzoptik verzichten möchtest, musst du den erhöhten Pflegeaufwand in Kauf nehmen. Bei diesem Dilemma könnte Resysta Abhilfe schaffen: ein Hybridmaterial in Holzoptik. Was Resysta kann und wie es sich im Vergleich zu anderen Werkstoffen schlägt, erfährst du in diesem Artikel.  

Was ist Resysta? 

Resysta besteht zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen, aber zu 0 % aus Holz. Es wird vorwiegend aus Reishülsen, einem Abfallprodukt aus dem Reisanbau, gefertigt, welche dann zu gleichen Teilen mit Steinsalzen und Mineralölen vermengt werden. Die Verwertung der Reishülsen macht Resysta zu einem besonders nachhaltigen Rohstoff, da die Hülsen sonst im Müll landen würden. 

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Was macht Resysta so besonders? 

Die Assoziation mit dem Wort “resistent” existiert nicht ohne Grund, denn Resysta zeichnet sich vor allem durch seine Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen aus. Der Rohstoff ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und UV-Strahlung, aber auch gegenüber Pilzen und anderen Schädlingen. Da Reishülsen von Natur aus das Reiskorn vor Feuchtigkeit schützen, übertragen sie ihre Eigenschaft auf den Rohstoff und sorgen dafür, dass keine Feuchtigkeit ins Material eindringen kann. 

Resysta wird vor allem für Terrassen oder Fassaden angewandt: Dort, wo man sich Holzoptik wünscht, aber Wetterbeständigkeit dringend benötigt. Resysta ist splitterfest und auch Chlorwasser macht dem Material nichts aus. So kann es auch zur Umrandung von Pools oder als Bodenbelag in Wellnessbereichen verwendet werden. 

Eine Fassadenverkleidung aus Resysta schützt dein Haus vor Wind und Wetter. Sie überzeugen nicht nur mit edler Optik, sondern ermöglichen eine optimale Belüftung und einen effizienten Wasserablauf.

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Wie wird Resysta richtig gepflegt? 

Eine Oberflächenbehandlung, um das Material vor Witterung zu schützen, ist nicht nötig. Im Vergleich zu Echtholz liegen Resysta-Gartenmöbel im Rennen ganz klar vorn.  

Nach ein paar Jahren kannst du den Farbton der Möbel mit Öl oder Lasur wieder auffrischen. Außerdem schützt eine Versiegelung vor dem Eindringen von Flecken. Sollten die Flecken doch etwas hartnäckiger sein, gibt es spezielle Reiniger für Resysta, die das Material schonend reinigen. Die meisten Verschmutzungen lassen sich aber mithilfe von warmem Wasser und einer Bürste entfernen. 

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Resysta im Vergleich zu anderen Werkstoffen

Die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit und UV-Strahlung ist ein großer Vorteil gegenüber Echtholz. Außerdem ist Resysta ein festes Material, das nicht splittert oder reißt. Zudem kann es wie Echtholz verarbeitet werden: Man kann Resysta lackieren, ölen oder lasieren. Durch die geringe Ausdehnung des Materials bleibt die Farbe länger haltbar und platzt nicht ab.  

Nicht nur gegenüber Holz, sondern auch gegenüber WPC hat Resysta Vorteile: Es bleicht nicht aus, ist resistent gegenüber Feuchtigkeit und zu 100 % recycelbar.  

Fazit: Ist Resysta eine Alternative zu Echtholz? 

Nun stellt sich die Frage, ob Resysta ein vollwertiger Ersatz für Echtholz ist oder nicht. 

Die Nachteile von Echtholz, wie Splitter oder Risse, bleiben dir bei Fassaden und Dielen aus Resysta erspart. Zudem musst du nicht viel für die Instandhaltung tun, ohne dabei auf die ansprechende Holzoptik zu verzichten. Worauf du allerdings verzichten musst, sind die Haptik und der Geruch von echtem Holz.  

Die Verwendung von Resysta als Alternative zu Tropenhölzern trägt zum Erhalt der Wälder sowie zum Schutz des Klimas bei. Resysta ist eine umweltfreundliche und nachhaltige Lösung, die Echtholz sehr ähnelt. 

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Resysta

Was ist Resysta und woraus wird es hergestellt?

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Resysta ist ein Hybridmaterial in Holzoptik, das zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen besteht – aber kein Holz enthält. Es wird hauptsächlich aus Reishülsen gefertigt, die zu gleichen Teilen mit Steinsalzen und Mineralölen vermengt werden. Die Reishülsen sind ein Abfallprodukt aus dem Reisanbau und würden sonst einfach entsorgt.

Was sind die Vorteile von Holz aus Reishülsen gegenüber echtem Holz?

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Resysta ist im Gegensatz zu echtem Holz unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Pilzen und Schädlingen. Das macht es besonders für den Außenbereich interessant, wo normales Holz regelmäßige Pflege benötigt. Du sparst dir also den typischen Pflegeaufwand wie Ölen, Streichen oder Lasieren.

Ist Resysta wirklich nachhaltig?

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Ja, Resysta gilt als besonders nachhaltiges Material, weil es aus Reishülsen gefertigt wird – einem Abfallprodukt, das sonst im Müll landen würde. Durch die Verwertung dieser Reststoffe wird Ressourcenverschwendung vermieden. Zudem enthält Resysta kein Tropenholz, was es zu einer umweltfreundlichen Alternative macht.

Welche Nachteile haben Resysta-Terrassendielen?

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Resysta-Terrassendielen sind in der Anschaffung oft teurer als klassische Holzdielen. Außerdem fühlt sich das Material für manche Menschen nicht ganz so natürlich-warm an wie echtes Holz, da es ein Hybridmaterial ist. Bei starker Sonneneinstrahlung kann sich die Oberfläche stärker aufheizen als bei manchen Holzarten.

Für welche Anwendungsbereiche eignet sich Resysta?

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Resysta wird vor allem für Terrassendielen und Fassadenverkleidungen eingesetzt – also überall dort, wo du dir Holzoptik wünschst, aber Wetterbeständigkeit brauchst. Dank seiner Robustheit eignet es sich auch für Möbel im Außenbereich sowie für Bereiche mit hoher Feuchtigkeit wie Poolumrandungen oder Saunen.

Warum schützen Reishülsen das Material so gut vor Feuchtigkeit?

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Reishülsen erfüllen in der Natur genau diese Aufgabe: Sie schützen das Reiskorn vor eindringender Feuchtigkeit. Diese natürliche Eigenschaft bleibt im verarbeiteten Resysta erhalten, sodass kein Wasser ins Material eindringen kann. Das verhindert Quellen, Verrottung und Schimmelbildung – typische Probleme bei klassischem Außenholz.

Sind Möbel aus Reishülsen schadstoffrei?

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Resysta besteht ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen – Reishülsen, Steinsalze und Mineralöle – und kommt ohne synthetische Kunststoffe aus. Das Material gilt als unbedenklich und ist auch für den Einsatz in sensiblen Bereichen geeignet. Achte beim Kauf dennoch auf entsprechende Qualitätszertifikate des Herstellers.

Wie unterscheidet sich Resysta von WPC (Wood Plastic Composite)?

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Im Gegensatz zu WPC, das Holzfasern mit Kunststoff kombiniert, enthält Resysta keinen Kunststoffanteil – es besteht vollständig aus natürlichen Materialien. Das macht Resysta ökologisch vorteilhafter und verleiht ihm ein natürlicheres Erscheinungsbild. Beide Materialien sind pflegeleicht, aber Resysta punktet mit seiner vollständig biobasierten Zusammensetzung.

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