Ein Kunststoff-Gerätehaus ist die pflegeleichteste Lösung für Garten-Stauraum. Kein Streichen, kein Ölen, kein Rosten. Du stellst es auf, lagerst dein Zeug und vergisst es den Rest des Jahres. Wenn du ein zuverlässiges, wartungsarmes Lager suchst, bist du hier richtig.
Kunststoff-Gerätehäuser haben in den letzten Jahren stark aufgeholt. Der Grund ist einfach: Sie lösen das größte Problem von Holz- und Metall-Gerätehäusern.
Holz braucht regelmäßige Pflege. Metall rostet bei falscher Lagerung. Kunststoff tut beides nicht. Du wischst es ab, und das war es.
Dazu kommt der schnelle Aufbau. Die meisten Modelle sind modular aufgebaut. Mit zwei Personen steht ein mittelgroßes Haus in zwei bis vier Stunden. Kein Spezialwerkzeug, kein Maurermeister.
Nahezu wartungsfrei: Kein Streichen, kein Imprägnieren, kein Nachbehandeln.
Wetterfest: UV-stabilisiertes Polypropylen verträgt Regen, Frost und Sonnenstrahlung.
Leicht aufzubauen: Modulares Stecksystem, keine Spezialkenntnisse nötig.
Langlebig: Bei guter Qualität und UV-Schutz hält ein Kunststoff-Gerätehaus 15 bis 25 Jahre.
Nicht jedes Kunststoff-Gerätehaus ist gleich. Die Qualität entscheidet sich an wenigen, aber wichtigen Merkmalen.
Doppelwandige Konstruktion: Einfachwandige Modelle sind günstiger, aber weniger stabil. Doppelwandige Paneele halten Schneelasten besser stand und heizen sich im Sommer weniger auf.
UV-Stabilisierung: Polypropylen ohne UV-Schutz vergilbt und wird spröde. Oft schon nach drei bis fünf Sommern. Achte auf den expliziten Hinweis im Datenblatt.
Stahlrahmenverstärkung: Ein integrierter Stahlrahmen gibt dem Haus seine Formstabilität. Ohne Rahmen können Paneele bei Hitze oder Schneedruck nachgeben.
Dachform: Satteldach oder Pultdach. Das Pultdach eignet sich besonders für wandseitige Aufstellung direkt an Zäunen oder Hauswänden.
Bodenverankerung: Immer machen. Bodendübel liegen den Modellen bei. Ein ungesichertes Gerätehaus kann bei Sturm umgeworfen werden.
Zu klein kaufen ist der häufigste Fehler. Im Geschäft sieht alles kompakter aus als im eigenen Garten.
Unsere Faustformel: Schätze den Platzbedarf deiner Gegenstände und rechne mal zwei.
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Bedarf |
Empfohlene Grundfläche |
Typischer Inhalt |
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Klein |
bis 3 m² |
Rasenmäher, Gartengeräte, Kleinzeug |
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Mittel |
3 bis 6 m² |
Schubkarre, Fahrrad, Gartengeräte, Werkbank |
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Groß |
6 bis 10 m² |
2 Fahrräder, Gartenmöbel, Geräte, Werkstattbereich |
Ab 10 m² bist du im Bereich des Gartenhauses. Prüfe dann unbedingt die Baugenehmigungspflicht in deinem Bundesland.
Alle drei Materialien haben ihre Stärken. Welches das richtige ist, hängt davon ab, was du lagerst und wie viel Aufwand du investieren möchtest.
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Kriterium |
Kunststoff |
Holz |
Metall |
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Pflege |
Nahezu keine |
Alle 1 bis 2 Jahre |
Gelegentlich |
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Aufbau |
2 bis 5 Stunden |
4 bis 8 Stunden |
3 bis 6 Stunden |
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Optik |
Modern, unifarben |
Natürlich, individuell |
Industrial |
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Hitze im Sommer |
Heizt sich auf |
Angenehm |
Heizt sich stark auf |
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Lebensdauer |
15 bis 25 Jahre |
10 bis 30 Jahre |
20 bis 30 Jahre |
Wer Farben, Lacke oder Akkus lagert, sollte einen beschatteten Stellplatz wählen. Kunststoff und Metall können sich im Sommer stark aufheizen.
Für alle anderen ist Kunststoff die wartungsärmste Wahl. Wer mehr Wert auf Optik legt, findet bei uns auch eine große Auswahl an Holz-Gerätehäusern und Metall-Gerätehäusern.
Der Aufbau ist einfacher als bei Holz- oder Metallhäusern. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest.
Untergrund vorbereiten: Eine ebene, feste Fläche ist Pflicht. Wahlpflaster oder Betonplatte sind ideal. Auf Rasen kann sich das Haus durch Bodenfeuchtigkeit absenken.
Bodenverankerung nicht vergessen: Die Bodendübel liegen dem Paket bei. Ohne Verankerung ist das Haus bei Sturm nicht sicher.
Montage-Toleranzen einhalten: Schrauben nicht zu stramm anziehen. Kunststoff dehnt sich bei Wärme aus. Zu feste Verbindungen führen im Sommer zu klemmenden Türen.
Pflege: Einmal jährlich mit dem Hochdruckreiniger (max. 100 bar). Türscharniere mit Silikonspray schmieren. Dichtungsband im Firstbereich alle paar Jahre prüfen.
Tipp:
Stelle Gartengeräte erst ein, wenn sie trocken sind. Kunststoff ist dampfdicht. Feuchtigkeit, die reinkommt, kommt nicht mehr raus. Zwei Lüftungsschlitze (oben und unten) helfen gegen Kondenswasser.
In den meisten Bundesländern brauchst du für ein normales Gerätehaus keine Genehmigung. Die genauen Grenzen variieren aber stark.
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Bundesland |
Genehmigungsfrei bis |
Außenbereich |
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Baden-Württemberg |
40 m³ |
20 m³ |
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Bayern |
75 m³ |
Genehmigungspflichtig |
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Berlin |
10 m² Grundfläche |
Genehmigungspflichtig |
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Brandenburg |
75 m³ |
Genehmigungspflichtig |
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Bremen |
12 m² Grundfläche |
Genehmigungspflichtig |
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Hamburg |
30 m³ |
Genehmigungspflichtig |
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Hessen |
30 m³ |
Genehmigungspflichtig |
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Mecklenburg-Vorpommern |
10 m² Grundfläche |
Genehmigungspflichtig |
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Niedersachsen |
40 m³ |
20 m³ |
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Nordrhein-Westfalen |
75 m³ |
Genehmigungspflichtig |
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Rheinland-Pfalz |
50 m³ |
10 m³ |
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Saarland |
75 m³ |
Genehmigungspflichtig |
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Sachsen |
75 m³ |
Genehmigungspflichtig |
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Sachsen-Anhalt |
10 m² Grundfläche |
Genehmigungspflichtig |
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Schleswig-Holstein |
30 m³ |
10 m³ |
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Thüringen |
10 m² Grundfläche |
Genehmigungspflichtig |
Diese Tabelle zeigt Orientierungswerte. Die genaue Regelung hängt von deiner Gemeinde und dem Bebauungsplan ab. Im Zweifel kurz beim Baurechtsamt anfragen.
Ein Kunststoff-Gerätehaus ist die beste Wahl, wenn du Stauraum ohne Aufwand suchst. Kein Streichen, kein Rosten, kein Imprägnieren.
Achte auf doppelwandige Konstruktion, UV-Stabilisierung und eine integrierte Bodenverankerung. Das sind die drei Punkte, die über Langlebigkeit entscheiden.
Im Holzprofi24-Sortiment findest du die Outgarden Gerätehäuser in drei Größen. Kompakt für kleine Gärten, großzügig für alles andere. Scrolle nach oben und entdecke das passende Modell für dich.
Bei doppelwandiger Konstruktion, UV-Stabilisierung und minimaler Pflege sind 15 bis 25 Jahre realistisch. Einfach-wandige Modelle ohne UV-Schutz altern früher.
Nein. Eine ebene, feste Fläche reicht. Ideal sind Wahlpflaster oder eine Betonplatte. Ein gegossenes Fundament ist nicht nötig.
Fast alle Modelle sind wetterfest. Entscheidend ist das korrekt verbaute Dichtungsband im Firstbereich. Es liegt dem Paket bei und wird oft übersehen. Ohne dieses Band kann bei Starkregen Wasser eindringen.
Mit spezieller Kunststofffarbe und Haftvermittler als Grundierung ja. Normale Dispersionsfarbe haftet nicht. Selbstklebende Folie (Wrapping) ist eine einfachere Alternative.
Die meisten Modelle sind für 75 kg/m² Schneelast ausgelegt. Ab 30 cm Schneehöhe empfehlen wir, das Dach freizuschippen.
Ein Satteldach hat zwei Dachschrägen und eignet sich für freistehende Aufstellung. Ein Pultdach hat nur eine Schräge und passt gut für wandseitige Aufstellung direkt an Zäunen oder Hauswänden.
Das hängt vom Bundesland ab. In Bayern, Brandenburg, NRW und dem Saarland sind bis zu 75 m³ genehmigungsfrei. In Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt eine Grundflächengrenze von 10 m². Im Zweifel beim Baurechtsamt nachfragen.