Wenn du bereits einen Spielturm besitzt und den Spielwert erweitern möchtest, ist eine Anbauschaukel die ideale Lösung. Statt eines eigenen Gestells wird die Schaukeleinheit direkt an den Seitenholm oder den Querbalken des vorhandenen Spielgeräts montiert. Kein zusätzliches Fundament, keine extra Standfläche für ein zweites Gerät.
Eine freistehende Schaukel hat ihr eigenes Gestell und steht unabhängig im Garten. Eine Anbauschaukel dagegen ist ein Modul an einem Spielgerät: Sie besteht aus einem oder zwei Schaukelsitzen mit Befestigungsbeschlägen, die an den Querbalken oder die Seitenstreben eines Spielturms geschraubt werden. Das setzt voraus, dass der Spielturm über geeignete Befestigungspunkte verfügt und die Konstruktion für das zusätzliche dynamische Gewicht ausgelegt ist. Die meisten Spieltürme unseres Sortiments haben vordefinierte Anbauportale oder freie Holmabschnitte, die für Anbaumodule vorgesehen sind.
Für die meisten Spieltürme sind verschiedene Anbaumodule erhältlich:
• Einfacher Einzelsitz-Anbau: ein Schaukelsitz an einem Querholm, günstigste Lösung
• Doppelter Sitz-Anbau: zwei Sitze nebeneinander am Spielturm, braucht einen langen freien Querbalken
• Nestschaukel-Anbau: runde Nestschaukel (60 oder 80 cm) wird seitlich angehängt
• Schaukelbalken als Erweiterungsset: separater Querbalken-Rahmen, der seitlich am Turm angeschraubt wird
Ob eine Anbauschaukel kompatibel ist, hängt von der Konstruktion des Spielturms ab. Wichtige Faktoren sind die Holmstärke des Querrahmens (Standard: 9 x 9 cm oder 7 x 7 cm), die Gesamthöhe des Turms, die freie Aufhängehöhe und die verfügbaren Befestigungspunkte. Wenn du einen Spielturm aus unserem Sortiment besitzt, findest du in der Produktbeschreibung genau, welche Anbaumodule kompatibel sind. Achte auch auf die maximale Gesamtlast: Ein Spielturm, an dem bereits eine Rutsche und eine Kletterwand hängen, hat eine andere Lastverteilung als ein leerer Turm.
Tipp: Prüfe vor dem Kauf die Angaben in der Montageanleitung deines Spielturms. Dort ist oft eingezeichnet, an welchen Punkten Anbauteile befestigt werden können und welche maximale Last gilt.
Anbauschaukeln werden mit Haken, Schellen oder Stahlbolzen am Querrahmen befestigt. Vergewissere dich, dass die Verbindung formschlüssig und nicht nur kraftschlüssig ist, also nicht durch bloßes Ziehen verrutschen kann. Verwende beim Nachziehen der Bolzen immer einen Drehmomentschlüssel oder folge den Angaben der Anleitung. Prüfe die Befestigung mindestens zweimal jährlich auf festen Sitz. Schaukeln erzeugen beim Pendeln eine starke Hebelwirkung auf die Befestigungspunkte, was zu Lockerungen führen kann.
Grundsätzlich sind die gleichen Sitze wie bei freistehenden Schaukeln möglich: Robinsonbrett, Schalensitz, Nestschaukel oder Trapezsitz. Da der Bewegungsraum neben dem Spielturm eingeschränkt sein kann, sollte man den Freischwingradius des Sitzes prüfen: Der Sitz darf beim Schaukeln weder den Turm berühren noch gegen die Rutsche oder andere Anbauteile stoßen. Empfohlener Mindestabstand zur nächsten Struktur: 30 Zentimeter auf jeder Seite.