Die richtige Sauna-Ausstattung macht den Unterschied zwischen Schwitzen und Wohlfühlen. Ergonomische Kopfstützen, bequeme Rückenlehnen und hochwertige Saunaliegen verwandeln die Kabine in einen Ort der Entspannung. Die Investition in gute Innenausstattung zahlt sich bei jeder Sitzung aus.
|
Ausstattung |
Material |
Funktion |
|
Saunaliege / Bankauflage |
Abachi, Espe oder Linde |
bequemes Liegen, kein Hitzestau |
|
Kopfstütze |
Abachi oder Erle |
ergonomische Nackenposition |
|
Rückenlehne |
Holzlamellen (Abachi, Espe) |
bequemes Anlehnen an der Wand |
|
Saunatuch / Unterlage |
Baumwolle, mind. 80 × 200 cm |
Hygiene, Schutz der Holzfläche |
|
Ofenschutzgitter |
Holz (hitzebeständig) |
Schutz vor Kontakt mit heißem Ofen |
Ein Ofenschutzgitter ist besonders in Familien mit Kindern unverzichtbar. Es schafft eine sichere Barriere zwischen Sitzbank und dem bis zu 400 °C heißen Ofen. Typische Gitter haben eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern und werden mit Abstandshaltern an der Wand befestigt. Achte darauf, dass das Gitter ausreichend Abstand zum Ofen hat (mindestens 5 Zentimeter), damit die Luftzirkulation nicht behindert wird.
Abachi ist der beliebteste Saunaholztyp für Bänke und Liegen: Es bleibt auch bei Temperaturen von 90 °C angenehm warm (nicht heiß) auf der Haut, ist splitterfrei und harzarm. Die geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/(m·K) sorgt dafür, dass sich die Oberfläche auch bei hohen Temperaturen nicht unangenehm anfühlt.
Espe und Linde sind nordeuropäische Alternativen mit ähnlichen Eigenschaften. Espe hat eine besonders helle, gleichmäßige Maserung und ist etwas härter als Abachi. Alle drei Holzarten benötigen keine Behandlung im Kabineninneren – ein feuchtes Abwischen nach der Nutzung genügt. Lacke oder Lasuren sind in der Saunakabine tabu, da sie bei hohen Temperaturen Schadstoffe freisetzen können.
Ein guter Aufguss rundet das Saunaerlebnis ab. Aufgusszubehör wie Saunakübel, Aufgusskelle und hochwertige Konzentrate gehört zur Grundausstattung jeder Kabine.
Ein Ofenschutzgitter aus hitzebeständigem Material verhindert den direkten Kontakt mit dem heißen Ofen – passende Gitter und Ersatzheizstäbe gehören zum Ofen dazu.
Tipp: Lüfte die Sauna nach jeder Nutzung gründlich durch und lasse die Tür einen Spalt offenstehen. So trocknet das Holz schnell ab und Schimmelbildung wird verhindert.
Die obere Bank sollte mindestens 100 Zentimeter unterhalb der Decke sitzen, damit der Kopf nicht in die heißeste Luftschicht ragt. Der Abstand zwischen oberer und unterer Bank beträgt idealerweise 40 bis 45 Zentimeter – genug, um bequem zu sitzen, ohne den Kopf einziehen zu müssen. Die Banktiefe liegt bei Standardsaunen zwischen 55 und 60 Zentimetern, für Liegepositionen benötigst du mindestens 60 Zentimeter.
Dimmbare Saunabeleuchtung wie LED-Leisten und Farblichtsysteme hebt die Atmosphäre in der Kabine spürbar – hinter Holzlamellen montiert, entsteht ein besonders eindrucksvolles indirektes Licht.