Regelmäßige Pflege hält die Sauna hygienisch sauber und bewahrt das Holz vor vorzeitigem Verschleiß. Spezielle Sauna-Pflegemittel sind auf die besonderen Bedingungen in der Kabine abgestimmt: hitzebeständig, frei von aggressiven Chemikalien und holzschonend.
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Produkt |
Anwendung |
Häufigkeit |
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Saunareiniger |
Bänke, Wände und Boden abwischen |
nach jeder Nutzung |
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Holzöl (Saunainnenraum) |
Schutz der Holzoberfläche, farblos |
1–2 Mal pro Jahr |
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Desinfektionsmittel |
Bänke und Kontaktflächen |
wöchentlich bei regelmäßiger Nutzung |
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Außen-Holzschutz |
Außenwände des Saunahauses |
1–2 Mal pro Jahr |
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Dichtungspflege |
Tür- und Fensterdichtungen |
halbjährlich |
Ein mildes Saunareiniger-Konzentrat wird verdünnt angewendet: typischerweise 20 bis 50 Milliliter pro Liter Wasser. Der Reiniger entfernt Schweiß, Kalk und leichte Verfärbungen, ohne die Holzoberfläche anzugreifen. Aggressive Haushaltsreiniger, Chlor oder Scheuermittel sind tabu – sie zerstören die natürliche Holzstruktur und setzen bei der nächsten Nutzung gesundheitsschädliche Dämpfe frei. Massivholzsaunen mit ihren dicken Blockbohlen benötigen besonders schonende Pflege, da das Holz die natürliche Feuchtigkeitsregulierung übernimmt.
Im Innenraum reicht regelmäßiges Abwischen mit einem feuchten Tuch und mildem Saunareiniger. Holzöl für den Saunainnenraum wird dünn aufgetragen – ein halber Liter genügt für eine Standardkabine – und schützt vor Schweißflecken und Verfärbungen. Das Öl dringt in die Poren ein und bildet eine atmungsaktive Schutzschicht, ohne die Oberfläche zu versiegeln.
Bequeme Bankauflagen und Saunaliegen gehören zur üblichen Saunaausstattung. Sie bestehen aus Espe oder Erle und benötigen keine Oberflächenbehandlung im Kabineninneren. Verfärbungen durch Schweiß lassen sich mit feinem Schleifpapier (Körnung 120–180) abschleifen.
Die Außenwände eines Saunahauses benötigen einen witterungsbeständigen Holzschutzanstrich, der alle 2 bis 3 Jahre erneuert werden muss. Verwende eine offenporige Lasur oder Holzschutzfarbe, die Feuchtigkeit entweichen lässt. Deckende Lacke sind ungeeignet, da sie die Feuchtigkeit im Holz einschließen und zu Fäulnis führen können.
Tipp: Lüfte die Sauna nach jeder Nutzung 15–20 Minuten bei geöffneter Tür. So trocknet das Holz schnell ab und Schimmelbildung wird zuverlässig verhindert. Im Winter genügen auch 10 Minuten, da die kalte Außenluft Feuchtigkeit besonders effektiv aufnimmt.
Gut gepflegtes Saunaholz hält Jahrzehnte. Austauschen musst du einzelne Bretter nur bei tiefen Rissen, Schimmelbefall oder starken Verfärbungen, die sich nicht mehr abschleifen lassen. Die Bankauflagen verschleißen am schnellsten, da sie dem direkten Hautkontakt und der höchsten Temperatur ausgesetzt sind – rechne mit einem Austausch alle 5 bis 10 Jahre bei regelmäßiger Nutzung.
Die Dacheindeckung des Saunahauses sollte ebenfalls jährlich auf Beschädigungen durch Frost, Sturm und Moosbefall geprüft werden. Das passende Zubehör von Steuergeräten über Beleuchtung bis hin zu Kabeln ergänzt Pflege und Technik rund um die Sauna.