Terrassenfliesen aus Feinsteinzeug oder Naturstein sind die dauerhafteste Lösung für deinen Außenbereich: absolut witterungsbeständig, frostfest bis –20 °C und mit einer Lebensdauer von 30+ Jahren ohne nennenswerten Pflegeaufwand. Ein echter Klassiker unter den Terrassenbelägen.
Für Terrassen im Außenbereich ist mindestens Rutschfestigkeitsklasse R11 nach DIN 51130 vorgeschrieben – für nasse Bereiche wie Pool-Umrandungen empfiehlt sich R12 oder R13. Die Rutschfestigkeitsklasse gibt an, auf welcher Neigung eine Oberfläche noch sicher begehbar ist. Glatte Fliesen mit Klasse R9 oder R10 sind ausschließlich für trockene Innenbereiche geeignet.
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Klasse |
Neigungswinkel |
Einsatzbereich |
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R10 |
10–19° |
Überdachte Außenbereiche (trocken) |
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R11 |
19–27° |
Standardterrasse, Wege |
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R12 |
27–35° |
Pool-Umrandung, Einfahrten |
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R13 |
>35° |
Sehr nasse Bereiche, Bäder |
Terrassenfliesen werden im Dünnbettverfahren auf einen frostfesten Untergrund (Betonplatte oder verdichtetes Kiesbett) verlegt. Wichtig: Mindestgefälle von 1,5–2 % für Wasserabfluss einhalten. Fugbreite bei Außenfliesen mindestens 5 mm wegen der Temperaturschwankungen. Als Fugenmaterial unbedingt flexiblen Fugenmörtel verwenden – normaler Zementmörtel reißt durch Frost.
Tipp: Dunkle Terrassenfliesen heizen sich in der Sonne stark auf – auf hellen Flächen kann die Oberflächentemperatur bei dunklen Fliesen bis zu 25 °C höher sein als bei hellen. Eine Terrassenüberdachung hilft, die hohen Temperaturen im Zaum zu halten.