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Vinyl- & Designböden

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Ratgeber Vinylböden

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vinylboden – der Alleskönner
  2. Vorteile von Vinylboden
  3. Beispielaufbau
  4. Merkmale verschiedener Vinyl-Varianten
  5. Vinylboden mit Keramikoberfläche – ein Boden, drei Ausführungen
  6. Formate und Designs
  7. Designböden
  8. Vinylboden – feuchtraumgeeignet für Bad und Küche?
  9. Vinylboden und Fußbodenheizung – ist das möglich?
  10. Nutzungsklassen
  11. Vinylboden verlegen
  12. Pflege und Reinigung
  13. Fazit

Vinylboden – der Alleskönner

Du denkst darüber nach, einen Vinylboden zu kaufen? Hier findest Du einen schnellen Überblick über die wichtigsten Kriterien, die Du beim Kauf eines Vinylbodens beachten solltest.

Vorteile von Vinylboden

Vinyl ist ein absoluter Alleskönner und daher auch sehr beliebt bei unseren Kunden. Doch warum sind alle so begeistert von diesem trendigen Bodenbelag? Welche Vorteile ein Vinylboden so mit sich bringt, haben wir hier für Dich noch mal kurz und knapp aufgeführt:

  • gesundheitlich absolut unbedenklich!
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • große Design-Auswahl und viele Gestaltungsmöglichkeiten
  • leicht und schnell verlegbar.
  • hygienischer Bodenbelag – leicht zu reinigen und für Allergiker geeignet
  • resistent gegenüber Chemikalien (z. B. Laugen, Alkohol, Öl, Benzin)
  • hohe Abriebfestigkeit und Stoßunempfindlichkeit
  • authentische Dekore und Strukturen, z. B. Holz-, Stein- oder Metallanmutung
  • teilweise Trittschalldämmung inklusive

Beispielaufbau

Merkmale verschiedener Vinyl-Varianten

Vinylboden unterscheidet man in vier verschiedene Varianten, wobei jede ihre eigenen Stärken und Vorzüge mit sich bringt. Doch wo genau liegt der Unterschied und wann oder wo kommen sie am besten zum Einsatz?

Massiv-Vinyl – wasserresistent und feuchtraumgeeignet

Wer auch im Bad nicht auf eine Holzoptik verzichten möchte, ist mit Massiv-Vinyl an der richtigen Adresse. Massiv-Vinyl besteht zu 100 % aus wasserabweisendem Kunststoff und quillt nicht auf, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt. Daher ist diese Vinylvariante perfekt geeignet für Feuchträume wie Küche und Bad. Ein weiterer Vorteil von Vinyl im Bad: keine kalten Füße mehr, denn Vinylböden sind – im Gegensatz zu Fliesen – wunderbar fußwarm.

Laminat oder Vinylboden im Bad – Du kannst Dich nicht entscheiden? In unserem Ratgeber erklären wir Dir alles Wichtige zum richtigen Bodenbelag in Feuchträumen.

Vinylboden mit integrierter Trittschalldämmung

Angenehm für die Ohren! Die integrierte Trittschalldämmung bei diesem Vinylboden dämmt und absorbiert Trittschall und sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse.

Die Trittschalldämmung bei Vinylböden besteht aus Kork, Kunststoff oder in seltenen Fällen aus Holzfasern. Falls Du Deinen Bodenbelag über einer Fußbodenheizung verlegst, denke an eine Dampfsperre aus PE-Folie, die unter der Dämmung verlegt werden muss. So kannst Du den Bodenbelag vor aufsteigender Feuchtigkeit und Kondenswasser schützen. Hier kannst Du Dir alle Vinylböden mit integrierter Trittschalldämmung  ansehen.

Das klingt gut? Mehr Infos zu Vinylboden mit integrierter Trittschalldämmung findest Du hier.

Vinyl mit HDF-Trägerplatte – besonders strapazierfähig

Besonders belastbar ist Vinyl mit HDF-Trägerplatte. Diese mehrschichtig aufgebaute Variante ist mit einer zusätzlichen Trägerplatte versehen, die den Vinylbelag verstärkt und ihm mehr Stabilität verleiht. Vinyl mit HDF-Trägerplatte kann über bereits bestehenden Bodenbelägen wie Fliesen, Parkett oder Laminat und sogar über Fußbodenheizungen verlegt werden. Auch kleinere Unebenheiten im Boden stellen für diesen Vinylboden kein Problem dar. Er eignet sich sehr gut für Renovierungen.

SPC-Vinyl (Rigid-Vinyl) – hitze- und wasserbeständig

Der Kern dieses innovativen Vinylbodens besteht aus einer SPC-Rigid-Trägerplatte, die den Bodenbelag besonders resistent und strapazierfähig macht. Hitzebeständig, formstabil und durch eine hochwertige UV-Versiegelung zusätzlich vor UV-Strahlen geschützt, ist dieser Boden ideal für Wintergärten und Räume mit bodentiefen Fenstern geeignet. Dank seiner Feuchtigkeitsresistenz kann SPC-Vinyl auch bedenkenlos in Feuchträumen wie Küche oder Bad verlegt werden. Die Verlegung über einer Warmwasser-Fußbodenheizung ist kein Problem. Rigid-Vinyl ist der neue Trendboden im Bereich der Vinylböden. Dank dem festen Träger und einer stabilen Klick-Verbindung besitzt das SPC-Vinyl einige Vorteile, die wir hier für Dich noch mal zusammengefasst haben:

  • besonders robust und strapazierfähig
  • resistent gegen UV-Strahlung und Temperaturschwankungen
  • kein Quellverhalten oder Verformungen dank starrem Rigid-Board
  • Rigid-Vinyl kann aus diesen Gründen in Räumen mit bodentiefen Fenstern sowie im Wintergarten verlegt werden
  • Rigid-Vinyl ist sofort einsatzbereit und benötigt keine Akklimatisierung
  • auch bei leichten Unebenheiten des Untergrunds verlegbar
  • Es werden keine Übergangsprofile benötigt
  • Durch verbessertes Klick-System ist eine noch schnellere und stabilere Verlegung als bei herkömmlichen Vinylböden möglich
  • Dämmung im Rigid-Vinyl meistens bereits integriert
  • feuchtraumgeeignet
  • geeignet für Warmwasser-Fußbodenheizung

Vinylboden mit Keramikoberfläche – ein Boden, drei Ausführungen

 

 

 

 

 

 

 

 


Dieser neuartige Vinylboden überzeugt mit einer einzigartigen UV-lackierten CERAMIC-MATRIX-Oberfläche, die sehr strapazierfähig ist und maximalen Schutz vor Mikrokratzern bietet. Zudem ist der Boden dank „Easy-to-clean“-Oberfläche leicht zu reinigen. Mit ihren äußerst authentischen Holz- oder Steinoptiken sorgt die Dekorschicht für ein harmonisches Wohnerlebnis.

Ein einheitlicher Dekor im ganzen Haus? Auch das ist möglich bei Vinylboden mit Keramikoberfläche. Den Unterschied macht das Trägermaterial. So kann je nach Bedarf ein und dieselbe Bodenoptik in allen Räumen verlegt werden, nur die Trägerschicht unter der Keramikoberfläche unterscheidet sich. Zur Verfügung stehen Dir hier:

  • stabiles Rigid-Board mit Polymerkern (SPC-Kern)
  • fußwarme HDF-Trägerplatte
  • feuchtigkeitsresistente Klebevariante mit geringer Einbauhöhe (Massiv-Vinyl)


Möchtest Du noch mehr zu Vinylböden mit Keramikoberfläche und deren Einsatzbereichen wissen, dann klicke hier: Mehr über den Vinylboden mit Keramikoberfläche.

Formate und Designs

Der Bodenbelag kann als gestalterisches Element Deine Wohnung erheblich beeinflussen

Landhausdielen

Die Vinyldiele in Ein-Stab-Optik ist durchgehend homogen und lässt den Raum größer wirken. Außerdem versprühen Landhausdielen Natürlichkeit und rustikales Flair.

 

 

 

Schiffsboden

Wer seine Räumlichkeiten dynamischer gestalten möchte, ist bei Schiffsboden genau richtig. Dieses Format erinnert mit seinen Dielen, die aus mehreren Holzstücken zusammengesetzt und versetzt zueinander angeordnet werden, an den Bodenbelag eines Schiffs. Daher auch sein Name. Die 2–3-Stab-Optik streckt den Raum optisch und verleiht ihm einen lebhaften Look.

 

 

 
Fliesen

Optisch Steinfliesen nachempfunden, sind Vinylfliesen im Gegensatz zu natürlichen Steinfliesen fußwarm und trittelastisch. Je weniger die Gesamtfläche durch Fugen unterbrochen wird, desto größer wirkt der Raum, daher solltest Du bei kleinen Räumen, wie beispielsweise dem Bad, lieber zu großflächigen Fliesen greifen.

Alle Infos, wie ein Bodenbelag den Wohnraum positiv beeinflussen kann, findest Du hier:
Ratgeber: Der Bodenbelag als gestaltendes Element in Deiner Wohnung.

Designböden

Was ist der Unterschied zwischen einem Vinylboden und einem Designboden? Ein Vinylboden besteht zum Teil aus PVC. Dieses Material kann gesundheitlich und ökologisch bedenkliche Weichmacher enthalten und somit schädlich für die Gesundheit sein. Natürlich muss dabei erwähnt werden, dass Vinylböden bestimmten Standards und Normen entsprechen und daher auch nur eine zulässige Menge an Weichmachern im Vinyl enthalten ist. Somit ist auch ein Vinylboden gesundheitlich unbedenklich. Bei einem Designboden hingegen werden keine gesund-heitsgefährdenden Stoffe und Materialien eingesetzt. Die Kunststoffschicht eines Designbodens ist also zu 100 % PVC- und Weichmacher-frei. Außerdem sind Designböden umweltfreundlicher, da sie emissionsarm und frei von Lösungsmitteln sowie Chlor hergestellt werden.

Du willst noch mehr zum Unterschied zwischen Design- und Vinylboden herausfinden? Dann wirf doch mal einen Blick auf unseren Ratgeber. Dort findest Du alle wichtigen Informationen zum Designboden.

Vinylboden – feuchtraumgeeignet für Bad und Küche?

Als Feuchträume gelten im privaten Bereich Räume, in denen es regelmäßig zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit kommt. Hierzu zählen das Bad und die Küche. In diesen Räumen muss der Bodenbelag eine besonders hohe Feuchtigkeitsresistenz besitzen sowie Temperaturschwankungen aushalten. Spritzwasser und Staunässe können dazu führen, dass der Boden aufquillt.

Welche Vinylböden eignen sich für Feuchträume?

Massiv-Vinyl und SPC-Vinyl sind für Feuchträume die richtige Wahl. Massiv-Vinyl besteht zu 100 % aus wasserabweisendem Kunststoff, was ein Aufquellen der Vinylplatte verhindert. Des Weiteren überzeugt das Massiv-Vinyl in Feuchträumen durch seine rutschhemmende Eigenschaft. Das SPC-Vinyl (Rigid-Vinyl) ist besonders wasserresistent und nässeerprobt. Selbst stehendes Wasser, wie es in Badezimmern häufig vorkommt, stellt kein Problem für diesen Bodenbelag dar. Rigid-Vinyl kann außerdem mit seiner rutschhemmenden Eigenschaft sowie seiner fußwarmen Temperatur punkten.

Vinylböden mit HDF-Trägerplatte sind hingegen nicht feuchtraumgeeignet, da das verarbeitete Holz im Boden bei Wasserkontakt zum Aufquellen neigt. Die Trägerplatte könnte sich dadurch verformen, was zu Rissen oder Wellen im Boden führen kann. Auch Vinylböden mit integrierter Trittschalldämmung aus Kork sind nicht für Feuchträume geeignet, da Kork nicht wasserresistent ist und ebenfalls bei Wasserkontakt zum Aufquellen neigt.

Achtung: Beim Verlegen von Klickvinyl in Feuchträumen musst Du dafür sorgen, dass der Vinylboden anschließend komplett wasserfest versiegelt bzw. verklebt wird. Eine schwimmende Verlegung durch die Klickverbindung ist ansonsten nicht wasserresistent und somit nicht feuchtraumgeeignet.

Klebevinyl hingegen ist von Beginn an wasserresistent und optimal für Feuchträume geeignet. Entscheidest Du Dich also für diese Verlegemöglichkeit, ist keine zusätzliche Versiegelung nötig. Daher empfehlen wir für Feuchträume die Verwendung von Klebevinyl.

Vinylboden und Fußbodenheizung – ist das möglich?

Generell ist es möglich, eine Fußbodenheizung unter dem Vinylboden zu betreiben. Beachte aber immer die maximale Temperatur, die Dein Vinylboden verträgt. Massiv-Vinyl eignet sich besonders gut, da durch die direkte Verbindung mit dem Untergrund der Bodenbelag ein guter Wärmeleiter ist. Vinylböden mit HDF-Platte sind meist dicker als Massiv-Vinyl (8–11 mm), aus diesem Grund ist eine Fußbodenheizung in diesem Fall nicht ganz so effizient wie bei Massiv-Vinyl.

Wichtig ist es, bei der Wahl des Vinylbodens und einer entsprechenden Fußbodenheizung auf die Angaben des Herstellers zu achten. Beim schwimmenden Verlegen des Bodens sowie beim Kleben gibt es keinen Wärmeverlust, da die Wärme im Estrich bleibt. Dank der Luftschicht, die bei der schwimmenden Verlegung entsteht, kann die Wärme gut in den Vinylboden abgegeben werden.

Nutzungsklassen

Die Nutzungsklasse gibt Auskunft über die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Bodens unter Einbezug der Widerstandsfähigkeit sowie der Robustheit der Oberflächenversiegelung bzw. Nutzschicht. Hierzu zählen beispielsweise die Abrieb- und Schlagresistenz, aber auch Hitze-, Feuchtigkeits- und UV-Beständigkeit. Die Nutzungsklassen nach der Norm DIN EN ISO 1087:2012-04 sind mit den sogenannten Beanspruchungsklassen identisch und werden als Piktogramme auf der Produktverpackung ausgewiesen. Man unterscheidet zwischen privater und gewerblicher Nutzung.

  • Die Klassen 21, 22 und 23 bezeichnen die private Nutzung
  • Die Klassen 31, 32 und 33 bezeichnen die gewerbliche Nutzung
  • Die vorangestellte 2 steht für Privatnutzung, die 3 für gewerbliche Nutzung. Die darauffolgenden Zahlen 1–3 bezeichnen die Belastbarkeit: schwach, normal, stark – je höher, desto stärker

 

Die folgende Grafik verschafft Dir einen Überblick über die einzelnen Beanspruchungs- bzw. Nutzungsklassen, deren Verwendungsbereich, Beanspruchung, Benutzungsintensität und Raumbeispiele.

PIKTOGRAMM Beanspruchungsklasse Verwendungsbereich Beanspruchungsbeschreibung Benutzungsitensität Raumbeispiele
21 Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung) geringe Nutzung leicht Gäste- und Schlafzimmer
22 Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung) durchschnittliche Nutzung normal Wohn- und Esszimmer, Innenflur
23 Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung) starke Nutzung stark Eingangsbereich, Küche, Treppenflur
31 Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher und gewerblicher Nutzung) geringe oder zeitweise Nutzung leicht Hotelzimmer, Kleinbüros, Konferenzräume
32 Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher und gewerblicher Nutzung) kontinuierliche Nutzung normal Büros, Boutiquen, Warteräume
33 Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher und gewerblicher Nutzung) intensive Nutzung stark Kaufhäuser, Hallen, Klassenräume
41 Industrieller Bereich zeitweise Nutzung leicht Mechanikwerkstätten
42 Industrieller Bereich kontinuierliche Nutzung normal Lagerräume, Elektronikwertkstätten
43 Industrieller Bereich intensive Nutzung stark Lagerflächen, Produktionshallen

 

Die Nutzungsklassen 41 bis 43 werden im Industriebereich verwendet und bestehen meist aus Kunststoffen bzw. Vinyl. Sie müssen gut zu reinigen und zu desinfizieren sein sowie hohen mechanischen Belastungen standhalten.

Profi-Tipp: Vor dem Kauf Deines Bodens solltest Du dir überlegen, in welchem Bereich der Boden verlegt wird und wie die tägliche Beanspruchung einzuschätzen ist.

Vinylboden verlegen

Schwimmende Verlegung mit Klickvinyl

Dank patentierter Klicksysteme ist diese Vinylart besonders schnell und einfach schwimmend zu verlegen. Die einzelnen Paneele können ganz leicht zusammengeklickt werden. Dies schafft auch ein Laie, somit ist für die Installation kein Fachmann notwendig. Für eine schwimmende Verlegung sind meist keine Werkzeuge nötig, und auch ein aufwendigeres Verkleben muss nicht durchgeführt werden. Unebenheiten im Boden können problemlos ausgeglichen werden.

 

Achtung: Beim Verlegen von Klickvinyl in Feuchträumen musst Du dafür sorgen, dass der Vinylboden anschließend komplett wasserfest versiegelt bzw. verklebt wird. Eine schwimmende Verlegung durch die Klickverbindung ist ansonsten nicht wasserresistent und somit nicht feuchtraumgeeignet.

Klebevinyl

Wird der Boden klebend verlegt, muss der Untergrund geschliffen und gespachtelt sein. Mithilfe eines Vinylklebers wird der Bodenbelag vollflächig verklebt. Dies ist aufwendiger als eine schwimmende Verlegung, hat aber den Vorteil, dass sie formstabiler und robuster ist. Vor allem bei stark genutzten Flächen, wie beispielsweise im Gewerbebereich, ist eine klebende Verlegung zu empfehlen. Einfacher geht es mit selbstklebendem Vinyl. Die Vinyldielen sind auf der Rückseite mit einem Trockenkleber versehen und haften von selbst auf dem Untergrund. Da Klebevinyl sehr flach ist, ist er auch sehr gut für Renovierungen geeignet.

Weitere Vorteile und Varianten von Klebevinyl findest Du hier: Ratgeber Klebevinyl.

Pflege und Reinigung

Vinylböden sind allgemein besonders pflegeleicht. Es folgt ein Überblick mit „Dos“ und „Don’ts“ zur Pflege und Reinigung von Vinylböden.

Dos:

  • mit einem Bürstenaufsatz absaugen
  • mit klarem Wasser reinigen
  • Neutralseife verwenden
  • spezielle Vinyl-Reiniger nutzen

Don’ts:

  • keine lösungsmittelhaltigen Reiniger verwenden
  • keine öl- oder wachshaltigen Reiniger verwenden
  • keine Scheuermilch und kein Scheuerpulver verwenden
  • keine chlor- oder ammoniakhaltigen Reiniger verwenden

Fazit

Vinylböden bieten einige Vorteile, wie die schnelle und unkomplizierte Verlegbarkeit des Bodens, die authentischen Dekore und Strukturen des Bodens sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die besonders leichte Pflege der Böden. Für welche Art von Vinylboden Du Dich entscheidest, solltest Du davon abhängig machen, in welchem Raum der Boden verlegt wird und wie hoch die Beanspruchung sowie die Benutzungsintensität ist. Natürlich spielen auch die Optik und das Design hierbei eine große Rolle.

Ratgeber Vinylböden Inhaltsverzeichnis: Vinylboden – der Alleskönner Vorteile von Vinylboden Beispielaufbau Merkmale verschiedener Vinyl-Varianten Vinylboden mit... mehr erfahren »
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Ratgeber Vinylböden

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vinylboden – der Alleskönner
  2. Vorteile von Vinylboden
  3. Beispielaufbau
  4. Merkmale verschiedener Vinyl-Varianten
  5. Vinylboden mit Keramikoberfläche – ein Boden, drei Ausführungen
  6. Formate und Designs
  7. Designböden
  8. Vinylboden – feuchtraumgeeignet für Bad und Küche?
  9. Vinylboden und Fußbodenheizung – ist das möglich?
  10. Nutzungsklassen
  11. Vinylboden verlegen
  12. Pflege und Reinigung
  13. Fazit

Vinylboden – der Alleskönner

Du denkst darüber nach, einen Vinylboden zu kaufen? Hier findest Du einen schnellen Überblick über die wichtigsten Kriterien, die Du beim Kauf eines Vinylbodens beachten solltest.

Vorteile von Vinylboden

Vinyl ist ein absoluter Alleskönner und daher auch sehr beliebt bei unseren Kunden. Doch warum sind alle so begeistert von diesem trendigen Bodenbelag? Welche Vorteile ein Vinylboden so mit sich bringt, haben wir hier für Dich noch mal kurz und knapp aufgeführt:

  • gesundheitlich absolut unbedenklich!
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • große Design-Auswahl und viele Gestaltungsmöglichkeiten
  • leicht und schnell verlegbar.
  • hygienischer Bodenbelag – leicht zu reinigen und für Allergiker geeignet
  • resistent gegenüber Chemikalien (z. B. Laugen, Alkohol, Öl, Benzin)
  • hohe Abriebfestigkeit und Stoßunempfindlichkeit
  • authentische Dekore und Strukturen, z. B. Holz-, Stein- oder Metallanmutung
  • teilweise Trittschalldämmung inklusive

Beispielaufbau

Merkmale verschiedener Vinyl-Varianten

Vinylboden unterscheidet man in vier verschiedene Varianten, wobei jede ihre eigenen Stärken und Vorzüge mit sich bringt. Doch wo genau liegt der Unterschied und wann oder wo kommen sie am besten zum Einsatz?

Massiv-Vinyl – wasserresistent und feuchtraumgeeignet

Wer auch im Bad nicht auf eine Holzoptik verzichten möchte, ist mit Massiv-Vinyl an der richtigen Adresse. Massiv-Vinyl besteht zu 100 % aus wasserabweisendem Kunststoff und quillt nicht auf, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt. Daher ist diese Vinylvariante perfekt geeignet für Feuchträume wie Küche und Bad. Ein weiterer Vorteil von Vinyl im Bad: keine kalten Füße mehr, denn Vinylböden sind – im Gegensatz zu Fliesen – wunderbar fußwarm.

Laminat oder Vinylboden im Bad – Du kannst Dich nicht entscheiden? In unserem Ratgeber erklären wir Dir alles Wichtige zum richtigen Bodenbelag in Feuchträumen.

Vinylboden mit integrierter Trittschalldämmung

Angenehm für die Ohren! Die integrierte Trittschalldämmung bei diesem Vinylboden dämmt und absorbiert Trittschall und sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse.

Die Trittschalldämmung bei Vinylböden besteht aus Kork, Kunststoff oder in seltenen Fällen aus Holzfasern. Falls Du Deinen Bodenbelag über einer Fußbodenheizung verlegst, denke an eine Dampfsperre aus PE-Folie, die unter der Dämmung verlegt werden muss. So kannst Du den Bodenbelag vor aufsteigender Feuchtigkeit und Kondenswasser schützen. Hier kannst Du Dir alle Vinylböden mit integrierter Trittschalldämmung  ansehen.

Das klingt gut? Mehr Infos zu Vinylboden mit integrierter Trittschalldämmung findest Du hier.

Vinyl mit HDF-Trägerplatte – besonders strapazierfähig

Besonders belastbar ist Vinyl mit HDF-Trägerplatte. Diese mehrschichtig aufgebaute Variante ist mit einer zusätzlichen Trägerplatte versehen, die den Vinylbelag verstärkt und ihm mehr Stabilität verleiht. Vinyl mit HDF-Trägerplatte kann über bereits bestehenden Bodenbelägen wie Fliesen, Parkett oder Laminat und sogar über Fußbodenheizungen verlegt werden. Auch kleinere Unebenheiten im Boden stellen für diesen Vinylboden kein Problem dar. Er eignet sich sehr gut für Renovierungen.

SPC-Vinyl (Rigid-Vinyl) – hitze- und wasserbeständig

Der Kern dieses innovativen Vinylbodens besteht aus einer SPC-Rigid-Trägerplatte, die den Bodenbelag besonders resistent und strapazierfähig macht. Hitzebeständig, formstabil und durch eine hochwertige UV-Versiegelung zusätzlich vor UV-Strahlen geschützt, ist dieser Boden ideal für Wintergärten und Räume mit bodentiefen Fenstern geeignet. Dank seiner Feuchtigkeitsresistenz kann SPC-Vinyl auch bedenkenlos in Feuchträumen wie Küche oder Bad verlegt werden. Die Verlegung über einer Warmwasser-Fußbodenheizung ist kein Problem. Rigid-Vinyl ist der neue Trendboden im Bereich der Vinylböden. Dank dem festen Träger und einer stabilen Klick-Verbindung besitzt das SPC-Vinyl einige Vorteile, die wir hier für Dich noch mal zusammengefasst haben:

  • besonders robust und strapazierfähig
  • resistent gegen UV-Strahlung und Temperaturschwankungen
  • kein Quellverhalten oder Verformungen dank starrem Rigid-Board
  • Rigid-Vinyl kann aus diesen Gründen in Räumen mit bodentiefen Fenstern sowie im Wintergarten verlegt werden
  • Rigid-Vinyl ist sofort einsatzbereit und benötigt keine Akklimatisierung
  • auch bei leichten Unebenheiten des Untergrunds verlegbar
  • Es werden keine Übergangsprofile benötigt
  • Durch verbessertes Klick-System ist eine noch schnellere und stabilere Verlegung als bei herkömmlichen Vinylböden möglich
  • Dämmung im Rigid-Vinyl meistens bereits integriert
  • feuchtraumgeeignet
  • geeignet für Warmwasser-Fußbodenheizung

Vinylboden mit Keramikoberfläche – ein Boden, drei Ausführungen

 

 

 

 

 

 

 

 


Dieser neuartige Vinylboden überzeugt mit einer einzigartigen UV-lackierten CERAMIC-MATRIX-Oberfläche, die sehr strapazierfähig ist und maximalen Schutz vor Mikrokratzern bietet. Zudem ist der Boden dank „Easy-to-clean“-Oberfläche leicht zu reinigen. Mit ihren äußerst authentischen Holz- oder Steinoptiken sorgt die Dekorschicht für ein harmonisches Wohnerlebnis.

Ein einheitlicher Dekor im ganzen Haus? Auch das ist möglich bei Vinylboden mit Keramikoberfläche. Den Unterschied macht das Trägermaterial. So kann je nach Bedarf ein und dieselbe Bodenoptik in allen Räumen verlegt werden, nur die Trägerschicht unter der Keramikoberfläche unterscheidet sich. Zur Verfügung stehen Dir hier:

  • stabiles Rigid-Board mit Polymerkern (SPC-Kern)
  • fußwarme HDF-Trägerplatte
  • feuchtigkeitsresistente Klebevariante mit geringer Einbauhöhe (Massiv-Vinyl)


Möchtest Du noch mehr zu Vinylböden mit Keramikoberfläche und deren Einsatzbereichen wissen, dann klicke hier: Mehr über den Vinylboden mit Keramikoberfläche.

Formate und Designs

Der Bodenbelag kann als gestalterisches Element Deine Wohnung erheblich beeinflussen

Landhausdielen

Die Vinyldiele in Ein-Stab-Optik ist durchgehend homogen und lässt den Raum größer wirken. Außerdem versprühen Landhausdielen Natürlichkeit und rustikales Flair.

 

 

 

Schiffsboden

Wer seine Räumlichkeiten dynamischer gestalten möchte, ist bei Schiffsboden genau richtig. Dieses Format erinnert mit seinen Dielen, die aus mehreren Holzstücken zusammengesetzt und versetzt zueinander angeordnet werden, an den Bodenbelag eines Schiffs. Daher auch sein Name. Die 2–3-Stab-Optik streckt den Raum optisch und verleiht ihm einen lebhaften Look.

 

 

 
Fliesen

Optisch Steinfliesen nachempfunden, sind Vinylfliesen im Gegensatz zu natürlichen Steinfliesen fußwarm und trittelastisch. Je weniger die Gesamtfläche durch Fugen unterbrochen wird, desto größer wirkt der Raum, daher solltest Du bei kleinen Räumen, wie beispielsweise dem Bad, lieber zu großflächigen Fliesen greifen.

Alle Infos, wie ein Bodenbelag den Wohnraum positiv beeinflussen kann, findest Du hier:
Ratgeber: Der Bodenbelag als gestaltendes Element in Deiner Wohnung.

Designböden

Was ist der Unterschied zwischen einem Vinylboden und einem Designboden? Ein Vinylboden besteht zum Teil aus PVC. Dieses Material kann gesundheitlich und ökologisch bedenkliche Weichmacher enthalten und somit schädlich für die Gesundheit sein. Natürlich muss dabei erwähnt werden, dass Vinylböden bestimmten Standards und Normen entsprechen und daher auch nur eine zulässige Menge an Weichmachern im Vinyl enthalten ist. Somit ist auch ein Vinylboden gesundheitlich unbedenklich. Bei einem Designboden hingegen werden keine gesund-heitsgefährdenden Stoffe und Materialien eingesetzt. Die Kunststoffschicht eines Designbodens ist also zu 100 % PVC- und Weichmacher-frei. Außerdem sind Designböden umweltfreundlicher, da sie emissionsarm und frei von Lösungsmitteln sowie Chlor hergestellt werden.

Du willst noch mehr zum Unterschied zwischen Design- und Vinylboden herausfinden? Dann wirf doch mal einen Blick auf unseren Ratgeber. Dort findest Du alle wichtigen Informationen zum Designboden.

Vinylboden – feuchtraumgeeignet für Bad und Küche?

Als Feuchträume gelten im privaten Bereich Räume, in denen es regelmäßig zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit kommt. Hierzu zählen das Bad und die Küche. In diesen Räumen muss der Bodenbelag eine besonders hohe Feuchtigkeitsresistenz besitzen sowie Temperaturschwankungen aushalten. Spritzwasser und Staunässe können dazu führen, dass der Boden aufquillt.

Welche Vinylböden eignen sich für Feuchträume?

Massiv-Vinyl und SPC-Vinyl sind für Feuchträume die richtige Wahl. Massiv-Vinyl besteht zu 100 % aus wasserabweisendem Kunststoff, was ein Aufquellen der Vinylplatte verhindert. Des Weiteren überzeugt das Massiv-Vinyl in Feuchträumen durch seine rutschhemmende Eigenschaft. Das SPC-Vinyl (Rigid-Vinyl) ist besonders wasserresistent und nässeerprobt. Selbst stehendes Wasser, wie es in Badezimmern häufig vorkommt, stellt kein Problem für diesen Bodenbelag dar. Rigid-Vinyl kann außerdem mit seiner rutschhemmenden Eigenschaft sowie seiner fußwarmen Temperatur punkten.

Vinylböden mit HDF-Trägerplatte sind hingegen nicht feuchtraumgeeignet, da das verarbeitete Holz im Boden bei Wasserkontakt zum Aufquellen neigt. Die Trägerplatte könnte sich dadurch verformen, was zu Rissen oder Wellen im Boden führen kann. Auch Vinylböden mit integrierter Trittschalldämmung aus Kork sind nicht für Feuchträume geeignet, da Kork nicht wasserresistent ist und ebenfalls bei Wasserkontakt zum Aufquellen neigt.

Achtung: Beim Verlegen von Klickvinyl in Feuchträumen musst Du dafür sorgen, dass der Vinylboden anschließend komplett wasserfest versiegelt bzw. verklebt wird. Eine schwimmende Verlegung durch die Klickverbindung ist ansonsten nicht wasserresistent und somit nicht feuchtraumgeeignet.

Klebevinyl hingegen ist von Beginn an wasserresistent und optimal für Feuchträume geeignet. Entscheidest Du Dich also für diese Verlegemöglichkeit, ist keine zusätzliche Versiegelung nötig. Daher empfehlen wir für Feuchträume die Verwendung von Klebevinyl.

Vinylboden und Fußbodenheizung – ist das möglich?

Generell ist es möglich, eine Fußbodenheizung unter dem Vinylboden zu betreiben. Beachte aber immer die maximale Temperatur, die Dein Vinylboden verträgt. Massiv-Vinyl eignet sich besonders gut, da durch die direkte Verbindung mit dem Untergrund der Bodenbelag ein guter Wärmeleiter ist. Vinylböden mit HDF-Platte sind meist dicker als Massiv-Vinyl (8–11 mm), aus diesem Grund ist eine Fußbodenheizung in diesem Fall nicht ganz so effizient wie bei Massiv-Vinyl.

Wichtig ist es, bei der Wahl des Vinylbodens und einer entsprechenden Fußbodenheizung auf die Angaben des Herstellers zu achten. Beim schwimmenden Verlegen des Bodens sowie beim Kleben gibt es keinen Wärmeverlust, da die Wärme im Estrich bleibt. Dank der Luftschicht, die bei der schwimmenden Verlegung entsteht, kann die Wärme gut in den Vinylboden abgegeben werden.

Nutzungsklassen

Die Nutzungsklasse gibt Auskunft über die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Bodens unter Einbezug der Widerstandsfähigkeit sowie der Robustheit der Oberflächenversiegelung bzw. Nutzschicht. Hierzu zählen beispielsweise die Abrieb- und Schlagresistenz, aber auch Hitze-, Feuchtigkeits- und UV-Beständigkeit. Die Nutzungsklassen nach der Norm DIN EN ISO 1087:2012-04 sind mit den sogenannten Beanspruchungsklassen identisch und werden als Piktogramme auf der Produktverpackung ausgewiesen. Man unterscheidet zwischen privater und gewerblicher Nutzung.

  • Die Klassen 21, 22 und 23 bezeichnen die private Nutzung
  • Die Klassen 31, 32 und 33 bezeichnen die gewerbliche Nutzung
  • Die vorangestellte 2 steht für Privatnutzung, die 3 für gewerbliche Nutzung. Die darauffolgenden Zahlen 1–3 bezeichnen die Belastbarkeit: schwach, normal, stark – je höher, desto stärker

 

Die folgende Grafik verschafft Dir einen Überblick über die einzelnen Beanspruchungs- bzw. Nutzungsklassen, deren Verwendungsbereich, Beanspruchung, Benutzungsintensität und Raumbeispiele.

PIKTOGRAMM Beanspruchungsklasse Verwendungsbereich Beanspruchungsbeschreibung Benutzungsitensität Raumbeispiele
21 Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung) geringe Nutzung leicht Gäste- und Schlafzimmer
22 Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung) durchschnittliche Nutzung normal Wohn- und Esszimmer, Innenflur
23 Wohnen (Bereiche mit privater Nutzung) starke Nutzung stark Eingangsbereich, Küche, Treppenflur
31 Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher und gewerblicher Nutzung) geringe oder zeitweise Nutzung leicht Hotelzimmer, Kleinbüros, Konferenzräume
32 Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher und gewerblicher Nutzung) kontinuierliche Nutzung normal Büros, Boutiquen, Warteräume
33 Gewerbe (Bereiche mit öffentlicher und gewerblicher Nutzung) intensive Nutzung stark Kaufhäuser, Hallen, Klassenräume
41 Industrieller Bereich zeitweise Nutzung leicht Mechanikwerkstätten
42 Industrieller Bereich kontinuierliche Nutzung normal Lagerräume, Elektronikwertkstätten
43 Industrieller Bereich intensive Nutzung stark Lagerflächen, Produktionshallen

 

Die Nutzungsklassen 41 bis 43 werden im Industriebereich verwendet und bestehen meist aus Kunststoffen bzw. Vinyl. Sie müssen gut zu reinigen und zu desinfizieren sein sowie hohen mechanischen Belastungen standhalten.

Profi-Tipp: Vor dem Kauf Deines Bodens solltest Du dir überlegen, in welchem Bereich der Boden verlegt wird und wie die tägliche Beanspruchung einzuschätzen ist.

Vinylboden verlegen

Schwimmende Verlegung mit Klickvinyl

Dank patentierter Klicksysteme ist diese Vinylart besonders schnell und einfach schwimmend zu verlegen. Die einzelnen Paneele können ganz leicht zusammengeklickt werden. Dies schafft auch ein Laie, somit ist für die Installation kein Fachmann notwendig. Für eine schwimmende Verlegung sind meist keine Werkzeuge nötig, und auch ein aufwendigeres Verkleben muss nicht durchgeführt werden. Unebenheiten im Boden können problemlos ausgeglichen werden.

 

Achtung: Beim Verlegen von Klickvinyl in Feuchträumen musst Du dafür sorgen, dass der Vinylboden anschließend komplett wasserfest versiegelt bzw. verklebt wird. Eine schwimmende Verlegung durch die Klickverbindung ist ansonsten nicht wasserresistent und somit nicht feuchtraumgeeignet.

Klebevinyl

Wird der Boden klebend verlegt, muss der Untergrund geschliffen und gespachtelt sein. Mithilfe eines Vinylklebers wird der Bodenbelag vollflächig verklebt. Dies ist aufwendiger als eine schwimmende Verlegung, hat aber den Vorteil, dass sie formstabiler und robuster ist. Vor allem bei stark genutzten Flächen, wie beispielsweise im Gewerbebereich, ist eine klebende Verlegung zu empfehlen. Einfacher geht es mit selbstklebendem Vinyl. Die Vinyldielen sind auf der Rückseite mit einem Trockenkleber versehen und haften von selbst auf dem Untergrund. Da Klebevinyl sehr flach ist, ist er auch sehr gut für Renovierungen geeignet.

Weitere Vorteile und Varianten von Klebevinyl findest Du hier: Ratgeber Klebevinyl.

Pflege und Reinigung

Vinylböden sind allgemein besonders pflegeleicht. Es folgt ein Überblick mit „Dos“ und „Don’ts“ zur Pflege und Reinigung von Vinylböden.

Dos:

  • mit einem Bürstenaufsatz absaugen
  • mit klarem Wasser reinigen
  • Neutralseife verwenden
  • spezielle Vinyl-Reiniger nutzen

Don’ts:

  • keine lösungsmittelhaltigen Reiniger verwenden
  • keine öl- oder wachshaltigen Reiniger verwenden
  • keine Scheuermilch und kein Scheuerpulver verwenden
  • keine chlor- oder ammoniakhaltigen Reiniger verwenden

Fazit

Vinylböden bieten einige Vorteile, wie die schnelle und unkomplizierte Verlegbarkeit des Bodens, die authentischen Dekore und Strukturen des Bodens sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die besonders leichte Pflege der Böden. Für welche Art von Vinylboden Du Dich entscheidest, solltest Du davon abhängig machen, in welchem Raum der Boden verlegt wird und wie hoch die Beanspruchung sowie die Benutzungsintensität ist. Natürlich spielen auch die Optik und das Design hierbei eine große Rolle.