Trittschalldämmung und Wärmedämmung unter dem Bodenbelag verbessern Raumklima und Wohnkomfort erheblich. In unserem Sortiment finden Sie passende Unterlagen für alle Bodentypen – von Vinyl über Laminat bis hin zu Parkett und Massivholz oder Kork – sowie weiteres Zubehör für Bodenbeläge.
Dämmunterlagen unter Bodenbelägen haben zwei Hauptaufgaben: Trittschallreduktion und Wärmedämmung. Eine gute Unterlage kann den Trittschall um bis zu 25 dB senken und verbessert gleichzeitig das Wärmegefühl unter den Füßen spürbar.
Je nach Bodentyp und Einsatzbedingungen kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz: Korkgranulat, Polyethylen-Schaum, Polyurethan oder Mineralfaservliese. Für Fußbodenheizung gelten besondere Anforderungen an den Wärmedurchlasswiderstand.
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Material |
Stärke |
Trittschall |
FBH-geeignet |
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PE-Schaum |
1–3 mm |
bis 15 dB |
ja |
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Korkgranulat |
2–6 mm |
bis 20 dB |
bedingt |
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Polyurethan |
3–5 mm |
bis 25 dB |
ja |
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Kombivlies |
2–4 mm |
bis 22 dB |
ja |
Die Wahl der richtigen Unterlage hängt vom Bodenbelag, der Untergrundkonstruktion und eventueller Fußbodenheizung ab. Nicht jede Unterlage ist mit jedem Bodenbelag kombinierbar – Herstellerhinweise beachten.
Bodentyp: Vinylböden benötigen besonders dünne, dimensionsstabile Unterlagen
Fußbodenheizung: Wärmedurchlasswiderstand max. 0,15 m²K/W (Gesamtsystem) beachten
Untergrundebene: Bei unebenem Untergrund zuerst Ausgleichsmasse auftragen
Trittschallwert: Für Mehrfamilienhäuser gelten erhöhte Anforderungen (mind. 17 dB)
Feuchtigkeitsschutz: Bei Erdgeschoss oder Kellerboden Dampfsperre zusätzlich einplanen
Für Fußbodenheizung benötigst du eine Unterlage mit niedrigem Wärmedurchlasswiderstand. PE-Schaum und spezielle PU-Unterlagen mit maximal 0,05–0,10 m²K/W sind gut geeignet. Der Gesamtwert aus Boden und Unterlage darf 0,15 m²K/W nicht überschreiten.
In den meisten Fällen wird die Unterlage lose verlegt und die Stöße werden mit Klebeband gesichert. Nur bei Nassräumen oder bestimmten Klebeverfahren wird die Unterlage fixiert. Lies die jeweilige Verlegeanleitung des Bodenbelags sorgfältig.
Ja – bei Klick-Böden kann eine zu weiche oder zu dicke Unterlage die Klickverbindung belasten und im schlimmsten Fall zum Aufplatzen der Fuge führen. Vinyl-Klickböden werden meist mit maximal 1,5–2 mm Unterlage kombiniert.
Einfache Schaumunterlagen schützen nicht vor aufsteigender Feuchtigkeit. Für Feuchtigkeit vom Untergrund benötigst du eine separate Dampfbremsfolie (mindestens 0,2 mm PE-Folie). Kombinationsprodukte aus Folie und Dämmvlies sind praktisch und zeitsparend.
Rolle die Unterlage mit der Dampfsperrseite nach unten auf dem sauberen, trockenen Untergrund aus. Stöße um 5–10 cm überlappen und mit selbstklebendem Akustikband abdichten. Dann sofort mit der Bodenverlegung beginnen.