Carport & Garage für Autos

Als Unterstellplatz oder Aufbewahrungsort für Werkzeuge oder Fahrräder

Um auf die Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren, die Kinder vom Kindergarten oder der Schule abzuholen – für viele ist das Auto aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nur stellt sich dann die Frage: Wo bringen wir unser Fahrzeug am besten unter? Falls du ein Haus und damit ein eigenes Grundstück besitzt, ob ein Carport oder eine Garage besser geeignet ist. Dabei solltest du auch überlegen, ob du den Carport oder die Garage als reinen Unterstellplatz nutzen möchtest oder ob es auch zusätzlich als Aufbewahrungsort für Werkzeuge oder Fahrräder, als Werkstatt dienen soll. In unserem Shop findest du eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, die deinen persönlichen Vorstellungen und Wünschen entsprechen. Das beinhaltet nicht nur Einzel-, sondern auch Doppelcarports. Wir geben dir einen Überblick über die Vorteile der jeweiligen Produkte, damit du dich gut informiert für eine Variante entscheiden kannst.

Kesseldruckimprägniertes Fichtenholz oder robuste Douglasie

Der Carport war lange Zeit „nur“ der kleine Bruder der Garage, hat sich mit der Zeit aber etabliert. Moderne Unterstände für das Automobil sehen schnittig und elegant aus. Abhängig vom Hersteller kommen verschiedene Hölzer zum Einsatz, hauptsächlich wird aber auf nordisches Fichtenholz zurückgegriffen, das kesseldruckimprägniert und damit resistent gegen Mikroorganismen, Insekten und Pilze ist. Oder es wird naturbelassene robuste Douglasie verbaut, die durch hohe Formstabilität punktet. Somit hält ein Carport auch hoher Belastung durch Schnee stand und ist mit der richtigen Pflege robust und langlebig. Die offene Konstruktion des Carports macht das Einparken zu einer entspannten Angelegenheit, egal ob im Einzel- oder Doppelcarport. Einmal geparkt, ist das Auto gut geschützt vor Regen, Laub, Vogelkot, Schnee und Sonneneinstrahlung.

Einzelcarport oder Doppelcarport: Anbau und Erweiterungen

Ein Carport bleibt an den Seiten offen und bietet keinen Rundumschutz wie beispielsweise eine Holzgarage. Allerdings hast du die Möglichkeit, den Schutz durch Zusatz-Module zu erhöhen. Beispielsweise kannst du dem Carport eine Seiten- oder Rückwand geben, die auf der Wetterseite platziert, Schutz gegen Wind und Wetter bietet. Um Temperaturschwankungen vorzubeugen, ist es möglich, das Dach des Carport zu bepflanzen. Die Pflanzen schirmen die Luft unter dem Holz gegen Hitze und Kälte ab, sodass im Winter die Scheiben des Autos nicht ganz so schnell vereisen. Darüber hinaus sieht so eine Dachbegrünung ganz wunderbar aus! Da man einen Unterstand für das Auto auch gerne nutzt, um Werkzeuge, Fahrräder oder Reifen zu lagern, kann es sich anbieten, zusätzlich zum Carport noch einen Geräteschuppen zu platzieren, in dem du alles griffbereit unterbringen kannst.

Carport oder Garage? – Vergleich auf einen Blick 

Die häufigste Frage: Was ist der Unterschied zwischen Carport und Garage? Die Tabelle zeigt die wichtigsten Aspekte auf einen Blick. Für Doppelcarports gelten dieselben Grundprinzipien wie für Einzelvarianten – mit doppelter Breite.

Kriterium 

Carport 

Holzgarage

Schutz vor Witterung 

Sehr gut (Dach + optionale Seitenteile) 

Sehr gut (Rundum-Schutz)

Diebstahlschutz 

Gering (offen) 

Gut (abschließbare Tür)

Kostenrahmen (Bausatz) 

800–6.000 € 

3.000–15.000 €

Montageaufwand 

Gering (1–2 Tage, 2 Personen) 

Mittel bis hoch (mehrere Tage)

Baugenehmigung 

Oft ab 5–30 m² (je Bundesland) 

Meist ab 5 m² erforderlich

Einparken 

Entspannt (offen) 

Etwas enger (Tor / Einfahrt)

Belüftung 

Natürlich (offene Konstruktion) 

Aktiv via Fenster / Schächte

 

Holzgarage – die klassische Art

Oft wirken Garagen klobig und wenig elegant, ganz anders Garagen aus echtem Holz. Abschließbar bieten sie den Rundumschutz für Dein Auto. Hier ist es nicht nur gut vor Langfingern und Vandalen geschützt, sondern auch vor frechen Mardern, die sich an Kabeln und Schläuchen verbeißen wollen. Was man beim Carport durch einen Anbau bekommt, bietet die Garage von vornherein: Sie ist zusätzlich ein Geräteraum. Hier lagerst du deine Werkzeuge, Wagenheber oder Winterreifen. Und auch bei starken Herbst- und Winterstürmen ist dein Auto in der Garage in massiver Blockbohlen-Bauweise sicher. Du kannst übrigens auch in einer Garage Licht- und Luftzufuhr verbessern, um das Rostrisiko zu mindern, wenn das abgestellte Auto noch feucht ist: Nutze einfach eine Garage mit Fenstern, Türen oder Belüftungsschächten, um diesem Problem zu begegnen.

Carport und Garage aufstellen

Besonders punkten kann der Carport auch beim Aufbau. Achte vor der Montage darauf, dass Länge, Breite und Höhe des Carports oder der Garage korrekt eingeplant werden. Viele unserer Carport- oder Garagen-Modelle kommen als Bausatz und lassen sich schnell und einfach nach Anleitung montieren. Dabei empfehlen wir, die Pfähle des Carports in ein Fundament aus Beton mit H-Pfostenanker aufzustellen. So bist du auf der sicheren Seite! 

Carport kaufen, aber vorab informieren 

Stell dir vor, du hast einen Carport oder eine Garage gekauft und aufgebaut und musst diese wieder abreißen. Gibt’s nicht? Doch. Leider ist das alles schon vorgekommen. Bitte informiere dich unbedingt vorher beim jeweils zuständigen Bauamt, ob du dafür einen Bauantrag stellen musst. Generell ist es so, dass ab fünf Quadratmetern dieses Vorhaben den amtlichen Segen besitzen muss. Auch ist es ratsam, das oftmals nötige Einverständnis der Nachbarn vorher einzuholen, da die Konstruktion deren Sicht beeinträchtigen könnte. Wenn du diese Tipps vorher berücksichtigst, klappt’s auch mit den Nachbarn! Egal, ob du dich nun für ein Einzelcarport, ein Doppelcarport oder eine Garage entscheidest: Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem neuen Lieblingsparkplatz.

Häufig gestellte Fragen zu Carport und Garage 

Was ist ein Carport? 

Ein Carport ist ein überdachter, seitlich offener Fahrzeugstellplatz ohne feste Wände. Er schützt vor Regen, Schnee, Laub und UV-Strahlung – günstiger und schneller als eine Garage, in den meisten Bundesländern bis zu einer bestimmten Größe genehmigungsfrei. 

Braucht man für einen Carport eine Baugenehmigung? 

Ab ca. 5 m² Grundfläche ist in Deutschland in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Die genauen Freigrenzen variieren je Bundesland: NRW bis 30 m² genehmigungsfrei, Bayern bis 75 m³ Rauminhalt. Vor dem Kauf beim örtlichen Bauamt nachfragen. 

Was kostet ein Carport? 

Einfache Bausätze: 800–2.500 €. Hochwertigere Modelle aus Douglasie oder mit KDI: 2.500–6.000 €. Fundament und Montage: zusätzlich 500–1.500 €. Holzgaragen starten bei ca. 3.000 €. 

Was darf in einer Garage gelagert werden? 

Erlaubt: Werkzeuge, Fahrräder, Reifen, Wagenheber, Gartengeräte, bis zu 20 Liter Kraftstoff in zugelassenen Behältern. Größere Mengen brennbarer Flüssigkeiten oder Gefahrgüter unterliegen gesonderten Lagervorschriften. 

Welches Holz ist am besten für einen Carport? 

KDI-Fichte (kesseldruckimprägniert) ist günstig und dauerhaft gegen Fäulnis geschützt. Naturbelassene Douglasie ist von Natur aus witterungsbeständiger, benötigt aber regelmäßige Holzschutzbehandlung. Beide halten mit richtiger Pflege 20–40 Jahre.