Eine Holzfassade setzt Akzente und schützt gleichzeitig. Mit der richtigen Fassadenverkleidung aus Holz oder Holzwerkstoffen gibst du deinem Haus ein unverwechselbares Gesicht, dämmst die Außenwand zusätzlich und verlängerst die Lebensdauer des dahinterliegenden Mauerwerks. Bei holzprofi24 findest du Fassadenprofile in verschiedenen Holzarten, Profilen und Oberflächenbehandlungen.
Die beliebtesten Profile für Holzfassaden unterscheiden sich in Optik und Verlegemethode:
• Rhombusleisten: trapezförmiges Profil, diagonale Schatten, moderner Look. Werden überlappend horizontal oder vertikal montiert.
• Stülpschalung: klassisches Profil mit schräger Keilform, Bretter überdecken sich leicht. Rustikal und zeitlos.
• Nut-Feder-Bretter: glatte Fläche ohne sichtbare Fugen. Ergibt eine sehr ruhige, gleichmäßige Fassade.
• Lärchenholzdielen: naturbelassen, graut im Freien schön nach und bildet eine silbergraue Patina.
• Thermoholz-Paneele: durch Hitze modifiziertes Holz, extrem witterungsbeständig, dunkle Färbung.
Fassadenholz muss dauerhafter Witterung standhalten: Regen, Frost, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen. Die witterungsbeständigsten heimischen Holzarten für die Fassade sind Lärche, Douglasie und Robinie. Lärche ist die Klassikerin unter den Fassadenhölzern: harzhaltig, natürlich dauerhaft, gut verarbeitbar. Douglasie ist ähnlich beliebt und in der Regel etwas günstiger. Robinienholz ist das härteste europäische Laubholz und benötigt keine Imprägnierung. Für behandelte Fassaden wird oft Fichte oder Kiefer verwendet, die mit einem kesseldruckimprägnierten Schutz ausgestattet ist.
Eine hinterlüftete Fassade ist entscheidend für die Dauerhaftigkeit. Das bedeutet: Zwischen Außenwand und Holzverkleidung wird eine mindestens 3 Zentimeter breite Luftschicht eingehalten, die über Fugen oben und unten belüftet wird. Diese Hinterlüftung sorgt dafür, dass Feuchtigkeit, die durch Regen oder Kondensation ins Holz gelangt, schnell wieder austrocknen kann. Ohne Hinterlüftung droht langfristig Schimmel und Fäulnis an der Holzrückseite. Zusätzlich wird eine Windsperre (diffusionsoffene Folie) auf der Außenwand empfohlen, die Windströmungen durch die Fassade verhindert.
Tipp: Plane unbedingt einen Sockelabstand von mindestens 30 Zentimetern ein: Die Unterkante der Holzverkleidung sollte nicht tiefer als 30 cm über dem Erdreich enden, damit aufspritzender Regen und Schneematsch das Holz nicht dauerhaft feucht halten.
Naturbelassenes Fassadenholz, insbesondere Lärche und Douglasie, vergraut im Laufe der ersten zwei bis drei Jahre zu einer silbergrauen Patina. Dieser Look ist sehr gefragt und pflegt sich vollständig selbst. Das Holz bleibt dabei stabil, nur die Farbe ändert sich. Alternativ kann das Holz vor der Montage oder direkt danach mit einem Holzöl, einer Lasur oder einem Deckfarbanstrich behandelt werden. Behandelte Fassaden halten die ursprüngliche Holzfarbe länger, müssen aber alle 5 bis 8 Jahre nachgeölt oder neu gestrichen werden. Die Wahl hängt vom gewünschten Erscheinungsbild und dem Pflegeaufwand ab.
Berechne zunächst die Gesamtfläche aller zu verkleidenden Wände der Wohnfläche in Quadratmetern. Ziehe Fenster- und Türflächen ab. Kaufe dann etwa 15 bis 20 Prozent mehr Material, um den Verschnitt an Ecken, Fensterdurchbrüchen und Gehrungsschnitten abzudecken. Bei überlappendem Profil wie Stülpschalung muss die Überlappdbreite berücksichtigt werden: Ein Brett mit 140 mm Breite und 20 mm Überlapp hat eine effektive Deckbreite von 120 mm. Die Stückzahl ergibt sich aus der Wandhöhe dividiert durch die effektive Deckbreite.