Wind, Regen, UV-Strahlung und Frost setzen jedem Zaun aus Holz zu. Mit dem richtigen Pflegemittel schützt du das Holz vor Vergrauung, Rissbildung und Fäulnis und verlängerst die Lebensdauer deines Zauns um viele Jahre.
Die Wahl hängt vom Material und dem gewünschten Ergebnis ab. Für Holzzäune stehen Lasuren, Öle und Farben zur Verfügung. Lasuren dringen ins Holz ein und schützen von innen, während die Holzstruktur sichtbar bleibt. Holzöle pflegen die Oberfläche und frischen die natürliche Farbe auf. Deckende Farben bieten den stärksten UV-Schutz und überdecken Maserung und Verfärbungen komplett.
• Holzlasur: halbtransparent, betont die Maserung, UV-Schutz, für Sichtschutz- und Gartenzäune
• Holzöl: pflegt intensiv, frischt die Farbe auf, ideal für Lärche und Douglasie
• Deckende Holzfarbe: maximaler Schutz, überdeckt Verfärbungen, für ältere Zäune
• Holzschutzmittel: vorbeugend gegen Pilz und Insektenbefall, als Grundierung vor dem Anstrich
Lasuren und Öle sollten alle zwei bis drei Jahre erneuert werden. Deckende Farben halten je nach Qualität vier bis sieben Jahre. Naturbelassene Zäune aus Lärche oder Douglasie können ohne Behandlung vergrauen und entwickeln eine silbergraue Patina, die viele Gartenbesitzer bewusst als Gestaltungselement nutzen. Kesseldruckimprägnierte Kiefer benötigt keinen zusätzlichen Schutz gegen Fäulnis, kann aber für die Optik lasiert oder geölt werden.
Tipp: Behandle den Zaun bei trockenem Wetter und Temperaturen über 10 Grad Celsius. Die Holzoberfläche muss sauber und trocken sein, damit das Pflegemittel optimal einzieht.